Eine Reihe massiver Investitionen: Börsengehandelte Bitcoin-Fonds ziehen vier Tage lang über 1,6 Milliarden US-Dollar an

Die börsengehandelten Spot-Bitcoin (BTC)-ETFs (Exchange Traded Funds, ETFs) der Vereinigten Staaten verzeichneten in den letzten vier Tagen bis zum 6. Mai einen Nettomittelzufluss. Die Spot-BTC-ETFs haben seit Donnerstag letzter Woche bis zum 5. Mai etwa 1,644 Milliarden US-Dollar angezogen. Somit haben diese Fonds ihre Bitcoin-Bestände zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf 108,98 Milliarden US-Dollar erhöht, wie aus Daten von SoSoValue hervorgeht. In den letzten vier Tagen verzeichnete der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock einen Nettomittelzufluss von rund 890 Millionen US-Dollar. Infolgedessen stieg der Nettobestand von BlackRock im IBIT auf mehr als 818.146 BTC, was zum Zeitpunkt der Drucklegung einen Wert von über 65,47 Milliarden US-Dollar hat. Auch der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) verzeichnete an vier aufeinanderfolgenden Tagen Zuflüsse, wobei Anleger BTC im Wert von mehr als 557 Millionen US-Dollar kauften. Infolgedessen stieg der Nominalwert von FBTC auf 15,7 Milliarden US-Dollar. Unterdessen zogen sich Investoren weiterhin aus dem Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) zurück, dessen Nettovermögen seit dem 20. April um rund 151 Millionen US-Dollar auf fast 12,28 Milliarden US-Dollar gesunken ist. Nach aufeinanderfolgenden Geldzuflüssen in Spot-Bitcoin-ETFs in den letzten Tagen hat BTC an Aufwärtsdynamik gewonnen. In den letzten 7 Tagen ist der Flaggschiff-Coin um mehr als 5,5 % gestiegen und wurde am Mittwoch bei etwa 81.950 $ gehandelt. Infolgedessen kletterte seine Marktkapitalisierung auf den höchsten Stand seit Ende Januar 2026, nämlich rund 1,6 Billionen US-Dollar. Wie Finbold berichtete, haben jedoch in den letzten Tagen angesichts der leichten BTC-Preiserholung immer mehr Spot-Investoren ihre Gewinnmitnahmen beschleunigt. Wenn es den Spot-Bitcoin-ETFs in den kommenden Tagen nicht gelingt, die Zuflüsse aufrechtzuerhalten, könnte es daher zu einer möglichen Umkehr kommen, da immer mehr Derivatehändler eine pessimistische Haltung einnehmen.