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Die Aktien des Sektors Künstliche Intelligenz stürzen ab, da die Expansion des Hauptakteurs hinter den Prognosen zurückbleibt

Quelle
cryptonewstrend.com
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Die Aktien des Sektors Künstliche Intelligenz stürzen ab, da die Expansion des Hauptakteurs hinter den Prognosen zurückbleibt

Inhaltsverzeichnis Die Unfähigkeit von OpenAI, wichtige Expansionsmeilensteine ​​zu erreichen, sorgt für Turbulenzen im KI-Infrastruktursektor. Ein Dienstagsbericht des Wall Street Journal enthüllte, dass OpenAI seinen ehrgeizigen internen Zielvorgaben, bis zum Jahr 2024 wöchentlich eine Milliarde ChatGPT-Benutzer anzuziehen, nicht gerecht wurde. Darüber hinaus verfehlte das Kraftpaket für künstliche Intelligenz seine jährliche Umsatzprognose sowie mehrere monatliche Finanzziele im Laufe des Jahres. Aus der Veröffentlichung geht hervor, dass die Gemini-Plattform von Google Ende 2024 einen erheblichen Aufschwung erlebte und wertvolle Marktanteile von OpenAI eroberte. Mittlerweile hat Anthropic eine Dominanz im Segment der Codierungstools und im Unternehmenssektor aufgebaut und stellt damit den Expansionskurs von OpenAI weiter in Frage. Während der vorbörslichen Sitzung am Dienstag verzeichneten Oracle und CoreWeave einen Rückgang des Aktienwerts um 3,5 %. Advanced Micro Devices verzeichnete einen Rückgang um 2,7 %. Diese Unternehmen haben wesentliche Teile ihrer Expansionsstrategien auf die erwarteten Anforderungen an die KI-Infrastruktur ausgerichtet. Oracle Corporation, ORCL Anfang des Jahres gab Oracle seine Absicht bekannt, sich eine Finanzierung in Höhe von 45 bis 50 Milliarden US-Dollar zu sichern, um seine Cloud-Infrastrukturkapazitäten zu erweitern. Als Begründung für diese massive Investition verwies das Unternehmen auf die starke Nachfrage von Großkunden wie OpenAI, Meta und Nvidia. CoreWeave hat für 2026 Investitionsausgaben zwischen 30 und 35 Milliarden US-Dollar prognostiziert, was mehr als dem Doppelten der Ausgaben im Jahr 2025 entspricht. Sarah Friar, CFO von OpenAI, hat Berichten zufolge die interne Führung gewarnt, dass die Organisation vor Herausforderungen stehen könnte, die Finanzierung für kommende Computervereinbarungen zu sichern, wenn sich die Umsatzsteigerung nicht beschleunigt, heißt es in der Berichterstattung des Journals. Die Vorstandsmitglieder haben außerdem ihre Prüfung von Rechenzentrumstransaktionen intensiviert und den aggressiven Vorstoß von CEO Sam Altman nach erweiterter Rechenkapazität in Frage gestellt. Friar hat angeblich Zweifel daran geäußert, ob OpenAI derzeit über die erforderliche Infrastruktur und Prozesse verfügt, um die strengen Offenlegungsanforderungen für börsennotierte Unternehmen zu erfüllen. Altman hat öffentlich seine Absicht erklärt, OpenAI vor Ende 2026 auf öffentliche Märkte zu übertragen. Altman und Friar bestritten gemeinsam die Charakterisierung des Journals. In einer einheitlichen Antwort wiesen sie jede Vorstellung von internen Spannungen oder einer Kürzung der Computerinvestitionen als „lächerlich“ zurück. Die Führungskräfte betonten ihre völlige Übereinstimmung darüber, „so viel Rechenleistung wie möglich einzukaufen“. OpenAI hat kürzlich seine bisher umfangreichste Finanzierungsrunde abgeschlossen und sich Kapital in Höhe von 122 Milliarden US-Dollar gesichert. Trotz dieses massiven Zuflusses geht die Organisation davon aus, dass diese Mittel innerhalb von drei Jahren aufgebraucht sein werden, selbst bei optimistischen Umsatzwachstumsszenarien. Teile dieser Finanzierung beinhalten auch Eventualverbindlichkeiten, die an bestimmte Partnerschaftsvereinbarungen gebunden sind. Das Unternehmen hat eine erhöhte Abwanderungsrate bei seinen Abonnenten verzeichnet, was für Stakeholder und Führungskräfte zusätzliche Unsicherheit mit sich bringt, wenn sie über ein mögliches Debüt auf dem öffentlichen Markt nachdenken. Dem Bericht zufolge hat sich Friar zusammen mit anderen Führungskräften für eine stärkere finanzielle Verantwortung und ein strengeres Kostenmanagement eingesetzt, was gelegentlich zu Spannungen mit Altmans aggressiven Wachstumsambitionen geführt hat. Die wichtigsten KI-Infrastrukturpartner von OpenAI, insbesondere Oracle und CoreWeave, haben beide erhebliche Ausgabenerhöhungen im Laufe des Jahres 2026 zugesagt, wobei die Prognosen teilweise auf der erwarteten Nachfrage von OpenAI basieren.