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Über die Marktvolatilität hinaus gefährdet ein tieferes Problem die langfristige Rentabilität von Bitcoin, sagt eine führende Forschungsgruppe

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CryptoNewsTrend
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Über die Marktvolatilität hinaus gefährdet ein tieferes Problem die langfristige Rentabilität von Bitcoin, sagt eine führende Forschungsgruppe

CryptoQuant, eine Plattform zur Analyse von Kryptowährungen, hat in seiner neuesten Einschätzung des Bitcoin-Marktes eine bemerkenswerte Warnung herausgegeben. Der Analyse zufolge liegt das grundlegende Problem trotz der jüngsten Erholung des Bitcoin-Preises nicht im Preis selbst, sondern vielmehr in der Schwäche der Spotnachfrage.

Den Daten des Unternehmens zufolge liegt die Kennzahl „scheinbare Nachfrage“ immer noch im negativen Bereich. Am 30. April lag dieser Wert bei -44.770 $BTC, während der gleitende 30-Tage-Durchschnitt bei etwa -57.290 $BTC lag. Dies deutet darauf hin, dass es trotz Preiserhöhungen zu keinem neuen und nachhaltigen Zustrom von Nachfrage in den Markt gekommen ist. Die Analyse beleuchtete insbesondere das Verhalten großer Anlegergruppen. Es wurde festgestellt, dass die Anzahl der Wallets mit mehr als 10.000 $ BTC und die der Anleger mit einem Wert zwischen 1.000 und 10.000 $ BTC in den letzten 60 Tagen um etwa 0,46 % bzw. 0,54 % zurückgegangen waren. Diese Daten deuten darauf hin, dass die größten Wale, die eine erhebliche preistreibende Kraft auf dem Markt haben, nicht ausreichend gekauft haben und einige sogar teilweise auf der Verkäuferseite geblieben sind.

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Andererseits wurde bei der Anlegergruppe, die zwischen 100 und 1.000 $ BTC hält, ein Anstieg von etwa 0,95 % beobachtet. Dies deutet zwar auf einen begrenzten Akkumulationsprozess im mittleren bis oberen Segment hin, reicht jedoch nicht aus, um das Gesamtbild zu ändern. Auch die Bewegungen kleinerer Investorengruppen zeigen, dass es keine breit angelegte und marktgleiche Nachfrage gibt. Laut CryptoQuant weist die aktuelle Struktur auf eine „selektive Akkumulation“ im Markt hin, die jedoch für einen starken und nachhaltigen Aufwärtstrend nicht ausreicht. Es heißt, dass die Preissteigerungen von Bitcoin möglicherweise fragil bleiben, wenn Großinvestoren nicht wieder stark in den Markt einsteigen und die sichtbare Nachfrage negativ bleibt.

Die Analyse verdeutlicht auch die Auswirkungen der Derivatemärkte. Der Analyse zufolge haben Terminkontrakte weiterhin einen Anteil von knapp 90 % an der Preisbildung, während die schwache Struktur des Spotmarkts dieses Ungleichgewicht noch verstärkt. Dieses Bild zeigt, dass eine deutliche Stärkung der Spotnachfrage entscheidend für die Fortsetzung des Aufwärtstrends von Bitcoin ist.

*Dies ist keine Anlageberatung.

Über die Marktvolatilität hinaus gefährdet ein tieferes Problem die langfristige Rentabilität von Bitcoin, sagt eine führende Forschungsgruppe