Der CEO von Binance prognostiziert den bevorstehenden Zusammenbruch zahlreicher Unternehmen für künstliche Intelligenz inmitten einer Phase rasanter Expansion

Inhaltsverzeichnis Binance-Mitbegründer Changpeng Zhao äußert sich trotz seines schnellen Wachstums vorsichtig zum Sektor der künstlichen Intelligenz. In seiner Rede über Seine Bemerkungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem neue Daten zu KI-Investitionsrenditen tiefere Fragen zur finanziellen Nachhaltigkeit der Branche aufwerfen. Analysten ziehen jetzt direkte Vergleiche zum Dotcom-Zusammenbruch Anfang der 2000er Jahre. Changpeng Zhao hielt sich nicht zurück, als er den aktuellen Zustand der KI-Branche beurteilte. „KI wird bleiben und exponentiell wachsen. Aber die meisten KI-Unternehmen werden Pleite gehen. Es gibt einfach zu viele“, schrieb Zhao in den sozialen Medien. Er fügte hinzu, dass selbst die Überlebenden erheblichen Preisschwankungen ausgesetzt sein werden und dass im Laufe der Zeit weiterhin neue Marktteilnehmer auftauchen werden. KI wird bleiben und exponentiell wachsen. Aber die meisten KI-Unternehmen werden pleitegehen. Es gibt einfach zu viele. Sogar Überlebende werden große Preisschwankungen erleben. Es wird auch neue Überlebende geben. Eigentlich das Gleiche wie in jeder anderen neuen Branche. – CZ 🔶 BNB (@cz_binance) 29. Mai 2026 Zhao zog eine breitere Parallele dazu, wie sich jede neue Branche typischerweise im Laufe der Zeit entwickelt. Es werden weiterhin neue Marktteilnehmer hinzukommen, aber der Markt wird sich letztendlich um eine kleinere Gruppe lebensfähiger Akteure konsolidieren. Dieser Zyklus aus Expansion und Kontraktion ist ein Muster, das bei jeder großen Technologiewelle in der modernen Geschichte zu beobachten ist. Seine Kommentare haben Gewicht, wenn man bedenkt, dass er aus erster Hand Erfahrungen mit der Navigation auf volatilen Märkten in der Kryptoindustrie gesammelt hat. Zhao hat mehrere Boom-and-Bust-Zyklen miterlebt und versteht, wie die spekulative Dynamik die tatsächlichen Fundamentaldaten übertreffen kann. Dieselbe Dynamik, so schlägt er vor, spielt sich jetzt im gesamten KI-Sektor in großem Umfang ab. Der Finanzanalyst Yoshik untermauerte Zhaos Bedenken mit konkreten Zahlen aus Daten der Financial Times. „Selbst unter Best-Case-Annahmen zeigen die eigenen Daten von FT, dass der KI-ROI von Microsoft bei -9 %, Google bei -15 %, Meta bei -28 % und Oracle bei -35 % liegt“, bemerkte Yoshik. Er wies darauf hin, dass unter den großen Hyperscalern nur Amazon kaum positiv abschneide. Die KI-Zahlen beginnen sehr hässlich auszusehen. Selbst unter „Best-Case“-Annahmen zeigen die eigenen Daten von FT, dass der KI-ROI von Microsoft bei -9 %, Google bei -15 %, Meta bei -28 % und Oracle bei -35 % liegt. Lediglich Amazon schneidet kaum positiv ab. Genau aus diesem Grund vergleiche ich dies immer wieder mit der Dotcom-Ära. … pic.twitter.com/O9Sfaya5Oa – Yoshik (@AskYoshik) 28. Mai 2026 Yoshik war in seiner umfassenderen Einschätzung der Bedeutung dieser Zahlen direkt. „Unglaubliche Technologie bedeutet nicht automatisch nachhaltige Wirtschaft“, schrieb er und zog eine klare Grenze zwischen Innovation und finanzieller Tragfähigkeit. Er verwies auf die Dotcom-Ära als relevanteste historische Parallele und stellte fest, dass das Internet überlebt habe, während die meisten darauf aufbauenden Unternehmen dies nicht täten. Er stellte auch die Ausgabenlogik in Frage, die den aktuellen KI-Wettlauf antreibt. „Im Moment geben Hyperscaler Billionen aus, in der Hoffnung, dass die zukünftige Nachfrage mit den aktuellen Investitionen mithalten kann. Das ist keine Gewissheit. Das ist eine Hebelwette“, erklärte Yoshik. Zusammen mit Zhaos Warnung deuten die Daten darauf hin, dass der Sektor in der kommenden Zeit auf eine erhebliche Marktbereinigung zusteuert.