Bitcoin-ETFs treiben den institutionellen Aufschwung voran, der CIO von 21Shares sieht bis zum Jahresende ein Potenzial von 100.000 US-Dollar

Jüngste Entwicklungen: ETF-Zuflüsse signalisieren neues Vertrauen traditioneller Anleger.
Spot-Bitcoin-ETFs haben seit Jahresbeginn fast 2 Milliarden US-Dollar absorbiert, sagte Adrian Fritz, CIO von 21Shares, zu den öffentlichen Schlüsseln von CoinDesk
Die Nachfrage kommt von einer Mischung aus Privatanlegern, Institutionen und Hedgefonds, die Arbitrage- und Optionsstrategien nutzen
Morgan Stanley und andere große Vermögensverwalter, die in Kryptowährungen einsteigen, beschleunigen die institutionelle Einführung
Warum es wichtig ist: Liquidität – lange Zeit ein Problem für Skeptiker – ist kein Hindernis mehr.
Bitcoin konkurriert mittlerweile mit Mega-Cap-Aktien wie Nvidia, wobei das tägliche Handelsvolumen 50 Milliarden US-Dollar übersteigt, sagte Fritz
ETF-Strukturen bieten sowohl Primär- als auch Sekundärmarktliquidität und machen den Vermögenswert „institutionsfähig“.
Trotz Bedenken hinsichtlich der Volatilität betrachten Portfoliomanager Bitcoin zunehmend als sinnvolle Multi-Asset-Allokation
Zwischen den Zeilen zu lesen: Der ETF-Boom kam nicht über Nacht.
Die Einführung erfolgte schrittweise und erforderte Aufklärung und Kenntnisse über die Rolle von Kryptowährungen in Portfolios
Anleger kämpfen immer noch mit Korrelationen, Volatilität und makroökonomischer Sensitivität
Der stetige Anstieg der Ströme deutet auf eine strukturelle – nicht spekulative – Verschiebung der Nachfrage hin
Was Sie im Auge behalten sollten: Mehrere Katalysatoren könnten Bitcoin über die wichtige 80.000-Dollar-Marke treiben.
Eine Verbesserung der geopolitischen Stimmung, einschließlich etwaiger Lösungen im Zusammenhang mit globalen Konflikten, könnte die Risikobereitschaft steigern
Anhaltende ETF-Zuflüsse bleiben ein zentraler Treiber der strukturellen Nachfrage
Negative Perpetual-Futures-Finanzierungszinsen könnten bei Aufwärtsbewegungen der Preise Short-Squeeze auslösen
Ein Ausbruch über den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt (Bereich von 85.000 bis 90.000 US-Dollar) würde eine stärkere Trendumkehr signalisieren
Das Gesamtbild: Makrokräfte dominieren immer noch die Entwicklung von Kryptowährungen.
Die Anleger beobachten die PCE-Inflationsdaten und die bevorstehenden politischen Entscheidungen der Fed genau
Der Ölpreis bleibt ein Treiber – ein Anstieg über 100 US-Dollar könnte Risikoanlagen, einschließlich Bitcoin, unter Druck setzen
Adrian erwartet kurzfristig eine weitere Konsolidierung, mit einer Bewegung in Richtung 100.000 US-Dollar bis zum Jahresende, wenn die Bedingungen passen
Der Altcoin-Aspekt: Nicht alle Krypto-Assets werden gleichermaßen profitieren.
Ethereum hat Probleme, zeigt aber nach einem schwachen ersten Quartal Anzeichen für erneute ETF-Zuflüsse
Die „Altcoin-Saison“ kehrt möglicherweise nicht in ihrer vorherigen Form zurück, da die Anleger stärker auf Fundamentaldaten ausgerichtete Ansätze verfolgen
Projekte mit echtem Umsatz und Cashflow, wie Hyperliquid, gewinnen bei traditionellen Investoren an Bedeutung
Schwächere Altcoin-ETFs könnten mit der Schließung rechnen, wenn die zugrunde liegenden Projekte keine Stärke zeigen