Der Bitcoin-Preis erreicht zum ersten Mal seit drei Monaten 80.000 US-Dollar – wie geht es weiter?

Der Preis von Bitcoin (BTC) stieg am 4. Mai inmitten einer optimistischen Stimmung auf über 80.000 US-Dollar, den höchsten Stand seit dem 31. Januar 2026. Der Bitcoin-Preis durchbrach eine im April errichtete große Verkaufsmauer um 79.245 US-Dollar und erreichte am Montag ein lokales Hoch von 80.617 US-Dollar, bevor er um 1,2 % zurückging und bei Redaktionsschluss bei etwa 79.760 US-Dollar notierte, was einem Anstieg von 1,67 % in den letzten 24 Stunden entspricht. Somit stieg die Marktkapitalisierung von Bitcoin am Montag um fast 24 Milliarden US-Dollar und erreichte zum Zeitpunkt der Berichterstattung 1,6 Billionen US-Dollar. Der Bitcoin-Preis setzte heute seinen jüngsten Aufwärtstrend fort, der durch steigende Zuflüsse in seinen Derivatemarkt beschleunigt wurde, wie Finbold zuvor berichtete. In den letzten 30 Tagen ist das Open Interest (OI) von BTC – der Gesamtwert der aktiven Kontrakte, die von Marktteilnehmern an allen Börsen gehalten werden – um mehr als 10 Milliarden US-Dollar gestiegen und liegt laut Daten von CoinGlass derzeit bei rund 58,63 Milliarden US-Dollar. Finbold AI Agent, ein fortschrittlicher Finanzassistent, prognostizierte, dass der BTC-Preis möglicherweise nicht weiter steigt und sich in den nächsten sieben Tagen konsolidieren könnte, mit einem Ziel von 79.850 US-Dollar am 11. Mai. Die Vorhersage nutzte mehrere Large Language Models (LLMs), darunter Claude Opus 4.6, DeepSeek Chat, Gemini 3 Flash, GTP-5.2 und Grok 4.1. Wie Finbold feststellte, wird die kurzfristige bullische Stimmung für Bitcoin durch die geringe Spot-Nachfrage zusätzlich in Frage gestellt. Darüber hinaus signalisierte das steigende Angebot an Bitcoin an den Börsen, dass der jüngste Aufwärtstrend größtenteils von gehebelten Händlern angetrieben wird, was nicht nachhaltig ist, wie Finbold erklärte. In den letzten sieben Tagen ist das Angebot an BTC an Krypto-Börsen von 2,66 Millionen auf 2,68 Millionen gestiegen, basierend auf Kennzahlen von CryptoQuant. Folglich ist es klar, dass Spot-Händler bei jeder Erholung des BTC-Preises Nettoverkäufer waren, was die Argumente für eine kurzfristige Trendwende weiter stärkt.