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Warnung vor Bitcoin-Betrug: Falsche iranische Beamte nehmen Schiffe in der Straße von Hormus ins Visier

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cryptonewstrend.com
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Warnung vor Bitcoin-Betrug: Falsche iranische Beamte nehmen Schiffe in der Straße von Hormus ins Visier

Inhaltsverzeichnis Betrüger nutzen das maritime Chaos nahe der Straße von Hormus aus, indem sie sich als iranische Regierungsbeamte ausgeben. Diese Betrüger fordern Kryptowährungszahlungen von Handelsschiffen, die unbedingt durch die kritische Wasserstraße navigieren wollen. 🚨Betrüger fordern Bitcoin für die Durchfahrt durch Hormuz Betrüger, die sich als iranische Behörden ausgeben, fordern von Schifffahrtsunternehmen, die eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormuz anstreben, Zahlungen in Höhe von $BTC und $USDT, so das maritime Risikounternehmen MARISKS. Berichten zufolge hat mindestens ein Schiff über dem Meer geschossen … pic.twitter.com/MC1e1XaJoq – Coin Bureau (@coinbureau) 23. April 2026 MARISKS, ein Beratungsunternehmen für maritime Sicherheit, deckte das betrügerische Schema auf, nachdem mehrere Reedereien den Erhalt verdächtiger Mitteilungen gemeldet hatten. Das Unternehmen hat bestätigt, dass diese Nachrichten vollständig erfunden sind und keine Verbindung zur iranischen Regierung haben. Durch die irreführenden Mitteilungen wurden Schiffsbetreiber angewiesen, ihre Unterlagen zur offiziellen Bewertung weiterzuleiten. In den betrügerischen Nachrichten wurde behauptet, dass die iranischen Sicherheitsdienste die Anträge prüfen und anschließend einen Zahlungsbetrag in Bitcoin oder USDT bekannt geben würden. In einer Beispielnachricht hieß es: „Nur dann kann Ihr Schiff die Meerenge zum vereinbarten Zeitpunkt ungehindert durchqueren.“ Die professionell klingende Sprache wurde so gestaltet, dass sie legitim und maßgeblich wirkt. Laut MARISKS-Analyse scheint mindestens ein Handelsschiff Opfer dieses Betrugs geworden zu sein. Am Samstag eröffneten iranische Streitkräfte das Feuer auf zwei Schiffe, die versuchten, die Meerenge zu verlassen, wobei eines dieser Schiffe im Verdacht stand, Gelder an die Betrüger überwiesen zu haben. Das Betrugsschema nutzt eine echte Diskussion aus. Iranische Beamte haben bereits zuvor die Idee geäußert, Transitgebühren auf Kryptowährungsbasis für den kommerziellen Verkehr durch die Straße von Hormus einzuführen. Dieser reale Kontext ließ die betrügerischen Forderungen plausibler erscheinen. Die Straße von Hormus stellt einen kritischen Engpass für den internationalen Energietransport dar. Ungefähr 20 % der weltweiten Öl- und Flüssigerdgasvorräte passieren diese enge Passage. Die Schifffahrt durch die Wasserstraße wurde durch die eskalierenden Feindseligkeiten zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran erheblich beeinträchtigt. Amerikanische Streitkräfte haben eine Blockade um iranische Seeanlagen errichtet, während Iran die Meerenge in regelmäßigen Abständen vollständig gesperrt hat. Derzeit liegen noch über 20.000 Handelsschiffe in den umliegenden Gewässern fest. Die anhaltende Unsicherheit hat dazu geführt, dass die Reedereien immer verzweifelter nach Lösungen suchen. Diese Verzweiflung hat die perfekte Umgebung für Betrüger geschaffen. Einige Schiffsbetreiber scheinen bereit zu sein, fragwürdige Gebühren zu zahlen, was möglicherweise einen Verstoß gegen die US-Sanktionen darstellt, nur um ihren kommerziellen Betrieb wieder aufzunehmen. Präsident Donald Trump kündigte kurz vor dessen Auslaufen eine Verlängerung des zweiwöchigen Waffenstillstandsabkommens mit dem Iran an. In einem Truth Social-Beitrag wies er darauf hin, dass die iranischen Vertreter zusätzliche Zeit benötigten, um eine einheitliche Verhandlungsposition zu entwickeln. Durch die Verlängerung werden mögliche US-Militäroperationen gegen iranische Ziele verschoben. Dennoch machte Trump deutlich, dass die amerikanischen Seestreitkräfte ihre Blockade iranischer Hafenanlagen beibehalten werden. Die regionale Situation entwickelt sich weiterhin rasant. Der Iran hat in den letzten Wochen wiederholt den Zugang zur Meerenge geöffnet und gesperrt, was bei internationalen Schifffahrtsunternehmen große Besorgnis auslöste. MARISKS engagiert sich weiterhin aktiv bei der Verfolgung der Entwicklungen und hat allen Schiffsbetreibern dringend empfohlen, alle Zahlungsanforderungen über verifizierte offizielle Kanäle zu authentifizieren, bevor sie Kryptowährungen oder traditionelle Gelder überweisen.