BlackRock-CEO schlägt Alarm wegen drohenden Mangels an Rechenleistung angesichts des steigenden Bedarfs an künstlicher Intelligenz

Inhaltsverzeichnis Der Mangel an Rechenleistung entwickelt sich zu einer der dringendsten strukturellen Herausforderungen für den globalen Technologie- und Finanzsektor. Larry Fink, CEO von BlackRock, der ein Vermögen von 11,5 Billionen US-Dollar verwaltet, ging auf der Milken Institute Global Conference auf diese wachsende Sorge ein. Seine Äußerungen deuteten auf gravierende Engpässe bei Strom, Chips, Speicher und Recheninfrastruktur hin. Die Warnungen des weltgrößten Vermögensverwalters sind für Anleger, Institutionen und politische Entscheidungsträger, die sich in der KI-gesteuerten Wirtschaft zurechtfinden, von großer Bedeutung. Larry Fink übermittelte auf der Milken Institute Global Conference eine pointierte Botschaft. Er stellte klar und deutlich fest: „Wir haben einfach nicht genug Rechenleistung.“ Dieser aus vier Wörtern bestehende Satz brachte ein strukturelles Problem auf den Punkt, das derzeit die globalen Technologiemärkte beschäftigt. Der CEO des weltgrößten Vermögensverwalters hat gerade etwas gesagt, das die Denkweise jedes Anlegers über den KI-Handel neu definieren sollte. Larry Fink, der 11,5 Billionen US-Dollar bei BlackRock verwaltet, stand auf der Milken Institute Global Conference und sagte vier wichtige Worte: „Wir wollen einfach nicht … pic.twitter.com/gTteZ2NFtc – Milk Road AI (@MilkRoadAI) 7. Mai 2026 Fink ging noch einen Schritt weiter und sagte voraus, dass sich Computer zu einer vollständig handelbaren Anlageklasse entwickeln werden. Er sagte: „Ich glaube tatsächlich, dass eine neue Anlageklasse Futures auf Computer kaufen wird.“ Dies spiegelt die aktuellen Marktpreise für Öl, Getreide und Erdgas wider. Die Logik hinter seiner Vorhersage ist einfach. Die Nachfrage nach Rechenleistung wächst schneller, als jede Lieferkette mithalten kann. Terminkontrakte auf künftige Kapazitäten würden es Anlegern ermöglichen, sich gegen anhaltende Engpässe abzusichern. Diese Perspektive ist bemerkenswert, weil sie von einem Kapitalverteiler und nicht von einem Technologen stammt. Wenn der Vorsitzende von BlackRock als Derivatemarkt im Entstehen begriffen ist, folgt tendenziell institutionelles Geld. Die Zahlen hinter Finks Warnung sind frappierend und überprüfbar. Schätzungen zufolge werden Rechenzentren im Jahr 2026 70 % aller weltweit produzierten Speicherchips verbrauchen. Das allein zeigt, wie konzentriert die Nachfrage nach KI-Infrastruktur geworden ist. Die fortschrittliche HBM-Speicherproduktion von Samsung, SK Hynix und Micron ist bis 2026 und bis 2027 ausverkauft. Ein einzelner KI-Server verbraucht 10 bis 20 Mal mehr Speicher als ein Standard-Workload-Server. Diese Lücke erklärt, warum der Mangel so groß ist. Das Wachstum des DRAM-Angebots beträgt jährlich nur 16 %. Mittlerweile wächst die Nachfrage nach KI-Infrastruktur um über 80 % pro Jahr. Bei diesem Missverhältnis handelt es sich nicht um eine vorübergehende Störung, sondern um ein strukturelles Ungleichgewicht mit einer langen Startbahn. Fink ging auch direkt auf das Narrativ der „KI-Blase“ ein. Er sagte: „Es gibt keine KI-Blase. Es gibt das Gegenteil. Wir haben Lieferengpässe. Die Nachfrage wächst viel schneller, als irgendjemand jemals erwartet hätte.“ Diese Aussage widerspricht der pessimistischen These, dass die KI-Investitionen überzogen seien. Für Anleger ist die Botschaft klar. Die Chip-Knappheit, der Strommangel und das Rechendefizit dürften sich verschärfen, bevor es zu einer nennenswerten Entlastung des Angebots kommt. Unternehmen, die entlang der Lieferkette positioniert sind – in den Bereichen Chips, Speicher, Energie und Recheninfrastruktur – bleiben für jede ernsthafte KI-Investitionsthese von zentraler Bedeutung.