Die Blockchain-Plattform Paxos erhält grünes Licht der Aufsichtsbehörden für ein bahnbrechendes Aktienabwicklungssystem in den Vereinigten Staaten

Paxos Securities Settlement Company, LLC (PSSC) hat die vollständige Registrierung für die Bereitstellung von Clearing- und Abwicklungsdiensten durch die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) erhalten.
Der Stablecoin-Emittent Paxos sagte, der regulatorische Meilenstein mache seine Tochtergesellschaft zum ersten Blockchain-Unternehmen, das in den USA als zentraler Wertpapierverwahrer (CSD) für traditionelle Aktien agieren darf, und positioniere es neben alten Post-Trade-Rahmenwerken wie der Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC).
Laut der Antwort der SEC an Paxos vom 11. März beseitigt die Genehmigung einen Engpass bei den Zielen von Paxos für die institutionelle Tokenisierung von Real-World-Assets (RWAs) und bietet Marktteilnehmern eine Pipeline zur Abwicklung und Abwicklung von Geschäften mit digitalen Vermögenswerten mit traditionellen Aktien.
Paxos verfügt bereits über Lizenzen der OCC in den USA, der MAS in Singapur und der FIN-FSA in Europa. sagte, dass die Benennung als zentrales Clearinghaus es ihm auch erlaube, das regulierte Aktienclearing mit seinen bestehenden White-Label-Infrastrukturtools zu bündeln, die von PayPal und Mastercard verwendet werden.
Die SEC gewährte Paxos erstmals im Jahr 2019 eine Ausnahmeerscheinung, sodass das Unternehmen im Februar 2020 ein Live-Settlement-Pilotprojekt entwickeln konnte, das es ihm ermöglichte, traditionelle Finanzgiganten (TradFi) wie Bank of America, Credit Suisse und Societe Generale zu integrieren, um tägliche US-Aktienübergänge abzuwickeln.
Der neu registrierte Status von Paxo ermöglicht es ihm, die alte Abwicklungsinfrastruktur vollständig zu umgehen. Mit Blockchain als Clearing-Schiene kann PSSC zulässige Wertpapiere am selben Tag oder nahezu sofort abwickeln, wodurch das traditionelle Abwicklungsfenster entfällt und gebundenes Kapital für institutionelle Teilnehmer frei wird.
Auf den traditionellen Kapitalmärkten werden Aktiengeschäfte in Millisekunden ausgeführt, aber die endgültige Abwicklung, der eigentliche Austausch von Bargeld gegen rechtliches Eigentum an Vermögenswerten, wird über eine zentrale Clearingstelle, typischerweise die DTCC, abgewickelt.
Während die US-Aktienmärkte im Jahr 2024 auf einen T+1-Standardabwicklungszyklus (ein Geschäftstag) umgestellt haben, beschränken sich die bisherigen Finanzanlagen weiterhin auf strukturelle Verzögerungen, eingeschlossene Sicherheiten und Kontrahentenrisiken.