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Könnte die Strategie gezwungen sein, Bitcoin zu verkaufen? Top-Investor schlägt Alarm

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Könnte die Strategie gezwungen sein, Bitcoin zu verkaufen? Top-Investor schlägt Alarm

Die Strategie von Michael Saylor wird nun vom bekannten Branchenkenner Jeff Dorman, CIO von ARCA Investing, kritisiert. Dorman glaubt, dass das Unternehmen möglicherweise mehr Risiken eingegangen ist als erwartet, während es auf eine starke Bitcoin-Rallye gesetzt hat.

Obwohl er sagt, dass er nicht zum engeren Kreis von Michael Saylor gehört, glaubt er, dass Strategy seine jüngsten Finanzierungspläne wahrscheinlich auf der Idee aufgebaut hat, dass der Preis von Bitcoin deutlich steigen würde.

Wie groß sind die finanziellen Verpflichtungen von Strategy?

In einem kürzlich veröffentlichten Tweet-Beitrag betonte Dorman, dass Strategy nun über etwa 15 Milliarden US-Dollar an Vorzugspapieren verfügt, die mit etwa 1,5 Milliarden US-Dollar an jährlichen Dividendenverpflichtungen verbunden sind.

Als Bitcoin schwächelte und die Anleger vorsichtiger wurden, nahm das Unternehmen durch die Ausgabe von Aktien weitere 2 Milliarden US-Dollar auf.

Laut Dorman war dieser Schritt logisch, da dadurch fast zwei Jahre Liquidität zur Deckung von Dividendenzahlungen geschaffen und unmittelbare Bedenken hinsichtlich der Liquidität verringert wurden.

Heute ist Strategy mit 843.738 $ BTC immer noch der größte öffentliche Bitcoin-Inhaber, was etwa 4,02 % des gesamten Bitcoin-Angebots entspricht.

Das Unternehmen hat rund 63,87 Milliarden US-Dollar für den Aufbau seiner Bitcoin-Position ausgegeben, zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 75.699 US-Dollar pro BTC.

Warum hinterfragt Dorman den neuesten Schritt von Strategy?

Der Teil, der Dorman am meisten verwirrte, war, was als nächstes geschah.

Anstatt die neu aufgenommenen Barmittel zu behalten, nutzte Strategy einen Teil davon, um Anleihen mit Fälligkeit im Jahr 2029 mit einem Abschlag zurückzukaufen.

Auch wenn der Rückkauf finanziell leicht vorteilhaft gewesen sein mag, stellte Dorman die Frage, warum ein Unternehmen, das künftigen Barverpflichtungen ausgesetzt ist, seine begrenzte Liquidität nutzen würde, um Schulden mit einem Kupon von 0 % zu tilgen.

Er schlug vor, dass die Entscheidung auf einen größeren Kapitalmarktplan hinweisen könnte, der noch nicht bekannt gegeben wurde.

Was passiert als nächstes mit Strategie und Bitcoin?

Dorman glaubt, dass die nächsten Monate für Strategy, Bitcoin-Inhaber und Vorzugsaktionäre sehr wichtig sein könnten. Das Unternehmen ist möglicherweise in der Lage, seine Schulden zu refinanzieren oder neue Mittel aufzunehmen, aber wenn die Marktbedingungen weiterhin schwach bleiben, könnte es schließlich gezwungen sein, einige seiner Bitcoin-Bestände zu verkaufen.

Eine Erholung des Bitcoin könnte den Druck schnell verringern. Sollte Bitcoin jedoch weiterhin Schwierigkeiten haben, könnte die Finanzstruktur der Strategie ernsthaften Belastungen ausgesetzt sein, warnt Dorman, was sich sowohl auf Anleger als auch auf den gesamten Kryptomarkt auswirken könnte.

Trotz der Bedenken hat Michael Saylor im Laufe der Jahre wiederholt Kritikern das Gegenteil bewiesen und oft neue Wege gefunden, um Kapital zu beschaffen und das Bitcoin-Engagement von Strategy zu erweitern.

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