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Wirtschaftliche Sturmwolken ziehen auf, aber führende Börsen erkennen potenziellen Tiefpunkt für digitale Vermögenswerte

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Wirtschaftliche Sturmwolken ziehen auf, aber führende Börsen erkennen potenziellen Tiefpunkt für digitale Vermögenswerte

Inhaltsverzeichnis Coinbase Institutional und Glassnode haben einen gemeinsamen Bericht veröffentlicht, der einen neutralen Ausblick für digitale Vermögenswerte im zweiten Quartal 26 darlegt. Die Unternehmen verwiesen auf stabilisierende technische Indikatoren, wiesen jedoch auf Rezessionsrisiken und geopolitische Spannungen hin. Sie sagten, die schlimmste Phase des Abschwungs auf dem Kryptomarkt sei möglicherweise vorbei, aber die Unsicherheit bleibe hoch. Das MVRV-Verhältnis von Bitcoin zeigt den Vermögenshandel innerhalb dessen, was Analysten als Akkumulationszone bezeichnen. Langfristige Inhaber, definiert als diejenigen, die länger als 155 Tage halten, erhöhten ihre Positionen im ersten Quartal. Gleichzeitig ging das kurzfristige spekulative Angebot in diesem Zeitraum um 37 % zurück. In dem Bericht heißt es, dass diese On-Chain-Signale auf einen geringeren Verkaufsdruck und festere Hände hinweisen. Die makroökonomischen Liquiditätsbedingungen und die Spannungen im Nahen Osten prägen jedoch weiterhin die Preisentwicklung. Störungen auf dem Energiemarkt bleiben eine Schlüsselvariable, und jede Eskalation könnte kryptospezifische Entwicklungen überwiegen. Eine Umfrage unter 91 globalen Investoren zwischen Mitte März und Anfang April ergab widersprüchliche Ansichten. Etwa 82 % der Institute stuften die Bedingungen als bärisch oder spät bärisch ein, ein Anstieg gegenüber 31 % im Dezember 2025. Dennoch gaben drei von vier Befragten an, dass Bitcoin unter dem fairen Wert gehandelt wird, während nur 7 % es als überbewertet bezeichneten. David Duong, Global Head of Research bei Coinbase, ging auf die kurzfristigen Aussichten ein. „Unser Ausblick auf die Kryptomärkte ist für das zweite Quartal 26 neutral“, sagte er. Er fügte hinzu, dass die anhaltende geopolitische Unsicherheit eine kurzfristige Positionierung erschwere. Der Internationale Währungsfonds senkte seine globale Wachstumsprognose auf 3,1 %. Oxford Economics warnte, dass ein Rezessionsszenario das Wachstum auf 1,4 % senken könnte. Diese Prognosen rahmen das breitere Umfeld ein, das Risikoanlagen, einschließlich digitaler Währungen, beeinflusst. Der NUPL-Indikator von Ethereum bewegte sich während des Ausverkaufs im Februar in den Kapitulationsbereich. Dort blieb es die meiste Zeit des Quartals, bevor es sich Ende März in Richtung „Hope“ bewegte. Diese Verschiebung deutet darauf hin, dass der Druck unter den Inhabern nachlässt. Das Stablecoin-Angebot auf Ethereum erreichte im Laufe des Quartals Rekordhöhen. Das Gesamtangebot an Stablecoins stieg von 308 Milliarden US-Dollar auf etwa 318 Milliarden US-Dollar. Händler wandeln Bestände oft in Stablecoins statt in Fiat um, wodurch das Kapital im Krypto-Ökosystem bleibt. Der Bericht beschrieb Stablecoins als Haltebereich während der Volatilität. Wenn Händler Positionen verlassen, aber in Stablecoins bleiben, bleiben sie einem möglichen Wiedereinstieg ausgesetzt. Dieser Pool an Nebenliquidität könnte die Märkte unterstützen, wenn sich die makroökonomischen Bedingungen stabilisieren. Ether hat seit Oktober 2025 die wichtigsten Layer-2-Token übertroffen. Diese Leistung deutet auf eine Kapitalrotation zurück in Richtung Basisschicht hin. Unterdessen stieg der Gesamtwert der tokenisierten realen Vermögenswerte auf Ethereum weiter an. Die Unternehmen sagten, strukturelle Treiber wie regulatorische Fortschritte und agentische KI seien weiterhin relevant. Sie sagten jedoch, dass diese Faktoren derzeit eine untergeordnete Rolle gegenüber der geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheit spielen. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Marktunterstützung anhalten könnte, wenn sich die externen Risiken nicht verstärken. Entdecken Sie mit Expertenanalysen Aktien mit der besten Performance in den Bereichen KI, Krypto und Technologie.

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