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Die Europäische Union plant, bis zum 29. Mai die Beschaffung von nicht-chinesischen Lieferanten vorzuschreiben

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Die Europäische Union plant, bis zum 29. Mai die Beschaffung von nicht-chinesischen Lieferanten vorzuschreiben

Die Europäische Union bereitet sich darauf vor, von Unternehmen zu verlangen, Komponenten von mindestens drei verschiedenen nicht-chinesischen Zulieferern zu beziehen. Dies ist Teil einer umfassenden Anstrengung, die starke Abhängigkeit der Union von chinesischen Herstellern in wichtigen Branchen zu entwirren.

Ab dem 30. Juni 2025 werden chinesische Hersteller medizinischer Geräte gemäß der Verordnung 2025/1197 von öffentlichen Ausschreibungen in der EU mit einem Wert von mehr als 5 Millionen Euro ausgeschlossen. Bei Verträgen, an denen chinesische Firmen weiterhin teilnehmen können, wird ihr Anteil auf 50 % des Wertes begrenzt.

Es wird erwartet, dass diese Vergabevorschriften für alle öffentlichen Auftraggeber in der EU gelten, es können jedoch Ausnahmen für kleinere lokale Behörden und bestimmte Fälle vorgesehen werden, in denen das öffentliche Interesse Flexibilität erfordert.

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Die vorgeschlagene Überarbeitung des EU-Cybersicherheitsgesetzes könnte mehrere Anbieter als „hochriskant“ einstufen. Die Auszeichnung richtet sich in erster Linie an chinesische Unternehmen und würde sich auf 18 kritische Sektoren auswirken. Die geschätzten wirtschaftlichen Auswirkungen dieser einzelnen Regulierungsänderung sind atemberaubend: 367,8 Milliarden Euro über fünf Jahre.

Das Industrial Accelerator Act stellt strenge Auflagen für ausländische Investoren in Sektoren, in denen China die Produktion dominiert, insbesondere Batterien und Cleantech. Investoren aus Ländern, die mehr als 40 % der globalen Märkte in diesen Branchen kontrollieren, was funktional China bedeutet, würden mit Anforderungen wie Technologietransfers und lokalen Produktionsverpflichtungen konfrontiert.

EU-Beamte argumentieren, dass die Maßnahmen sowohl für die Sicherheit als auch für einen fairen Wettbewerb notwendig seien. Chinesische Unternehmensgruppen haben gewarnt, dass diese Beschränkungen die Kosten für europäische Unternehmen und Verbraucher erhöhen und gleichzeitig die Dekarbonisierungsbemühungen des Kontinents verlangsamen werden. China produziert etwa 80 % der weltweiten Solarmodule und dominiert die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien.

Allein die geschätzten Kosten der Cybersicherheitsregulierung in Höhe von 367,8 Milliarden Euro deuten darauf hin, dass bestimmte Sektoren einem erheblichen Margendruck ausgesetzt sein werden. Unternehmen in den Bereichen Medizingeräte, saubere Energie, Telekommunikation und kritische Infrastruktur müssen damit rechnen, dass Beschaffungsprozesse komplexer und teurer werden.

Die Batterie- und Clean-Tech-Beschränkungen im Rahmen des Industrial Accelerator Act fügen eine weitere Ebene hinzu. Chinesische Unternehmen, die weiterhin auf den europäischen Markt zugreifen wollen, müssen möglicherweise lokale Produktionsstätten errichten und Technologien teilen.