Experten wägen ab: Wo wird der Tiefpunkt für den schwächelnden Krypto-Riesen liegen?

Erkenntnisse aus dem Kalshi-Prognosemarkt deuten darauf hin, dass Anleger mit einem möglichen Rückgang des Bitcoin-Werts in diesem Jahr rechnen, wobei die Daten auf eine erhebliche Wahrscheinlichkeit eines Preisverfalls der Kryptowährung hinweisen. Insbesondere zeigen die Prognosen der Plattform, dass Bitcoin im Jahr 2026 mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 % unter die Schwelle von 60.000 US-Dollar fallen wird, während die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin die Marke von 55.000 US-Dollar durchbricht, bei 72 % liegt und die Wahrscheinlichkeit, dass es unter 50.000 US-Dollar fällt, bei 61 % liegt. Darüber hinaus liegt die prognostizierte Wahrscheinlichkeit, dass der Wert von Bitcoin unter 45.000 US-Dollar bzw. 40.000 US-Dollar sinkt, bei 47 % bzw. 37 %.
Zusammengenommen deuten diese Prognosen darauf hin, dass der Preis von Bitcoin irgendwann im Laufe des Jahres auf etwa 46.000 US-Dollar fallen könnte. Darüber hinaus unterstreichen sie die Möglichkeit, dass sich unterhalb der zuvor identifizierten Unterstützungszone von 55.000 bis 57.000 US-Dollar ein rückläufiges Szenario entwickelt, wie Lacie Zhang, Chefanalyst bei Bitget, betonte. Zhangs Einschätzung legt nahe, dass der Kryptowährungsmarkt bereits breitere wirtschaftliche Zwänge berücksichtigt, die sich bisher noch nicht auf die traditionellen Aktienmärkte ausgewirkt haben. Laut Zhang übt der anhaltende Geldabfluss in Verbindung mit der erhöhten Volatilität einen Abwärtsdruck auf die Kryptowährungspreise aus. Dennoch geht er davon aus, dass der Kryptomarkt seinen Tiefpunkt vor den traditionellen Finanzmärkten erreichen könnte, was möglicherweise den Weg für eine Erholung ebnet, die der Erholung des Aktienmarktes vorausgeht. Es ist unbedingt zu beachten, dass diese Beobachtungen nicht als Anlageberatung ausgelegt werden sollten.