Der Ergebnisbericht für das erste Quartal sorgt für eine überraschende Rallye für den Bekleidungseinzelhändler und widerspricht damit den Umsatzprognosen

Inhaltsverzeichnis Abercrombie & Fitch lieferte am Mittwoch eine geteilte Performance für das erste Quartal ab – es übertraf die Gewinnerwartungen, blieb aber hinter den Umsätzen zurück – doch die Anleger konzentrierten sich lieber auf die positive Gewinnüberraschung und trieben die Aktien vor der Eröffnungsglocke um etwa 5 % in die Höhe. Abercrombie & Fitch Co., ANF Der Einzelhändler gab für das Quartal einen bereinigten Gewinn von 1,47 US-Dollar pro Aktie bekannt, was einen Rückgang gegenüber 1,59 US-Dollar im Vorjahreszeitraum darstellt, aber deutlich über der Konsensschätzung der Street liegt, die bei etwa 1,28 bis 1,29 US-Dollar liegt. Der Quartalsumsatz belief sich auf insgesamt 1,1 Milliarden US-Dollar und lag damit geringfügig unter den von der Wall Street erwarteten 1,12 Milliarden US-Dollar, während er im Jahresvergleich immer noch um 2 % stieg. $ANF (Abercrombie & Fitch) #Gewinne liegen vor: pic.twitter.com/XxhAgsehak – The Earnings Correspondent (@earnings_guy) 27. Mai 2026 Die Vergleichszahlen gingen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1 % zurück. Die Betriebsmarge des Unternehmens lag bei 8,0 %. Vorstandsvorsitzender Fran Horowitz bezeichnete den Zeitraum als „Rekord-Nettoumsatz im ersten Quartal“ und betonte gleichzeitig, dass das Unternehmen 14 Quartale in Folge expandiert habe. Vor Veröffentlichung dieser Ergebnisveröffentlichung hatten die ANF-Aktien im Jahr 2026 erhebliche Probleme – sie fielen seit Jahresbeginn um 41 %, was auf eine enttäuschende Entwicklung in der Weihnachtszeit und die zuvor veröffentlichten konservativen Jahresprognosen des Managements zurückzuführen war. Die Ergebnisse zeigten erhebliche geografische Unterschiede. Die Region Amerika erzielte ein Umsatzwachstum von 3 %, während der asiatisch-pazifische Raum einen kräftigen Anstieg von 24 % verzeichnete. Europa, der Nahe Osten und Afrika verzeichneten einen Rückgang um 10 %, wobei das Management die Schwäche auf die schwächere Verbrauchernachfrage in diesem Gebiet zurückführte. Betrachtet man die Markenleistung, erzielte Abercrombie im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 3 %. Hollister blieb unverändert. Das Management erläuterte Pläne zur Durchführung von Aktienrückkäufen im Wert von rund 450 Millionen US-Dollar im laufenden Geschäftsjahr. Für das kommende zweite Quartal prognostizierte Abercrombie ein Umsatzwachstum zwischen 2 % und 4 % sowie einen Gewinn pro Aktie zwischen 1,80 und 2,00 US-Dollar. Der Mittelwert von 1,90 US-Dollar stellt einen Maßstab für Wall-Street-Analysten für den nächsten Berichtszeitraum dar. Die Prognosen für das Gesamtjahr blieben unverändert: Umsatzwachstum von 3–5 % bei einem Gewinn pro Aktie von 10,20–11,00 US-Dollar. Der Mittelwert von 10,60 US-Dollar liegt geringfügig hinter der Konsensschätzung der Analysten von 10,71 US-Dollar. Die Aktien begannen die Handelssitzung am Mittwoch mit einem Rückgang von 41 % seit Jahresbeginn.