Hongkong bereitet umfassendes Lizenzierungsrahmenwerk für Virtual Asset Services vor

Inhaltsverzeichnis Die Finanzbehörden in Hongkong haben wichtige Schritte zur Einführung einer umfassenden Aufsicht für Anbieter virtueller Vermögenswerte unternommen. Aufgrund des positiven Feedbacks von Branchenvertretern bereiten die Regulierungsbehörden Lizenzanforderungen für Unternehmen vor, die Anlageberatung und Portfoliomanagement für digitale Vermögenswerte anbieten. Diese Entwicklung stellt eine entscheidende Erweiterung des regionalen Regulierungsrahmens für Kryptowährungsunternehmen dar. Die Financial Services und das Treasury Bureau sowie die Securities and Futures Commission veröffentlichten ihre Konsultationsergebnisse, nachdem sie umfangreiche Beiträge von Marktteilnehmern eingeholt hatten. Der Regulierungsansatz folgt einer technologieneutralen Philosophie – identische Aktivitäten unterliegen unabhängig von der Art des zugrunde liegenden Vermögenswerts der gleichen Aufsicht. Die Standards für Empfehlungen zu virtuellen Vermögenswerten werden denen entsprechen, die derzeit für traditionelle Wertpapierberater gelten. Der Lizenzumfang umfasst Unternehmen, die Empfehlungen zu Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten abgeben. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf jedes Unternehmen, das eine solche Beratung im Rahmen vergüteter professioneller Dienstleistungen anbietet. Daher müssen Unternehmen, die Empfehlungen für Investitionen in virtuelle Vermögenswerte abgeben, im Rahmen des künftigen Systems eine entsprechende behördliche Genehmigung einholen. Während die SFC derzeit Plattformen für den Austausch virtueller Vermögenswerte überwacht und Hongkong die Vorschriften für Stablecoin-Emittenten aufrechterhält, mangelt es im Beratungs- und Managementbereich an expliziter regulatorischer Klarheit. Diese Initiative schließt diese Regulierungslücke und sorgt für eine umfassende Aufsicht über alle wesentlichen Geschäftsbereiche digitaler Vermögenswerte. Die vorgeschlagene Regulierungsstruktur für die Vermögensverwaltung umfasst Unternehmen, die die Kontrolle über die virtuellen Vermögensbestände ihrer Kunden ausüben. Eine Genehmigungspflicht besteht dann, wenn Manager über die Ermessensbefugnis verfügen, über Anlageportfolios zu entscheiden. Folglich werden Fondsmanager digitaler Vermögenswerte nach vergleichbaren Standards wie ihre traditionellen Finanzkollegen arbeiten. Die Behörden haben auf der Grundlage von Betriebsmodellen abgestufte Kapitalschwellen festgelegt. Organisationen, die die Sorgerechtstrennung beibehalten, benötigen ein Mindestliquidkapital von 100.000 HKD. Unternehmen, die die direkte Kontrolle über die Kundenbestände behalten, müssen erhöhte eingezahlte Kapital- und Liquiditätsstandards erfüllen. Das regulatorische Design verhindert doppelte Kapitalverpflichtungen für Unternehmen, die über mehrere Lizenzen verfügen. Stattdessen müssen Organisationen die strengsten Kapitalanforderungen erfüllen, die für ihre genehmigten Geschäftsaktivitäten gelten. Diese Methodik fördert die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und sorgt gleichzeitig für die Effizienz der Verwaltung. Die Behörden Hongkongs streben das Jahr 2026 an, um dem Legislativrat Gesetze zu Beratungs- und Verwaltungsdiensten für virtuelle Vermögenswerte vorzulegen. FSTB und SFC werden nun die Ausarbeitung des Gesetzesvorschlags abschließen. Darüber hinaus haben Beamte aktuelle und potenzielle Marktteilnehmer ermutigt, Vorgespräche mit Regulierungsbehörden aufzunehmen. Diese neuen Lizenzkategorien ergänzen geplante Vorschriften für den Handel mit virtuellen Vermögenswerten und Verwahrungsdienstleistungen. Zusammengenommen werden diese Initiativen die regulatorische Reichweite auf Handelsgeschäfte, Anlageberatung, Verwahrungsdienste und Portfoliomanagement erweitern. Das Ziel besteht darin, eine umfassende Überwachung der kommerziellen Aktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte zu etablieren. Diese regulatorische Entwicklung stärkt auch Hongkongs strategische Positionierung als führende Jurisdiktion für digitale Vermögenswerte. Der strategische Rahmen von ASPIRe legt den Schwerpunkt auf Zugänglichkeit, Schutzmaßnahmen, Produktinnovation, Infrastrukturentwicklung und Stakeholder-Engagement. Mit diesen neuesten Vorschlägen für virtuelle Vermögenswerte macht Hongkong Fortschritte bei der Regulierung von Kryptowährungen auf institutioneller Ebene.