Hyperliquide Treasury-Vehikel absorbieren 9 % des HYPE-Floats vor der möglichen ETF-Genehmigung

Inhaltsverzeichnis Mit Hyperliquid verbundene Treasury-Unternehmen für digitale Vermögenswerte halten mittlerweile fast 9 % des zirkulierenden Angebots von HYPE. Mit dieser Zahl liegt HYPE auf Float-bereinigter Basis über Bitcoin, Ethereum, Solana und BNB. Die Konzentration institutioneller Bestände hat in Verbindung mit den jüngsten ETF-Anmeldeaktivitäten die Aufmerksamkeit von Marktanalysten auf sich gezogen. Wenn eine ETF-Genehmigung zustande kommt, könnten neue passive Zuflüsse zu einem bereits engen Float führen und möglicherweise einen Aufwärtsdruck auf den Preis des Vermögenswerts erzeugen. Treasury-Vehikel für digitale Vermögenswerte, allgemein als DATs bezeichnet, sind zu einer wachsenden Kraft auf den Kryptomärkten geworden. Sie stellen eine neue Kategorie der institutionellen Bilanznachfrage dar, die in früheren Marktzyklen weitgehend fehlte. Ihre Präsenz fügt ein strukturelles Angebot hinzu, das anders funktioniert als Einzelhandelskäufe oder kurzfristige spekulative Käufe. Darüber hinaus sticht HYPE in dieser DAT-Kohorte aus einem wichtigen Grund hervor. Es ist derzeit der einzige Vermögenswert im Datensatz, der mit einem positiven modifizierten Nettoinventarwert oder mNAV gehandelt wird. Dieser Status gibt Treasury-Vehikeln eine sauberere Möglichkeit, frisches Kapital zu beschaffen und weiterhin Angebot auf dem freien Markt zu kaufen. Wie der Analyst @0xaletheia369 feststellte: „DATs machen jetzt fast 9 Prozent des zirkulierenden HYPE aus, deutlich über BTC, ETH, SOL und BNB auf Float-bereinigter Basis.“ Hyperliquide DATs halten jetzt etwa 9 % des HYPE Float, mehr als BTC, ETH, SOL und BNB, und warum die ETFs das HYPE-Setup wesentlich aufpeppen könnten. DATs sind ein wichtiger Teil des institutionellen Wandels und fügen ein neues Bilanzangebot hinzu, das in früheren Zyklen nicht vorhanden war. HYPE zeichnet sich dadurch aus, dass es… pic.twitter.com/h4ZuxBke6F – Aletheia (@0xaletheia369) 5. Mai 2026 Die Konzentration dieser institutionellen Nachfrage innerhalb eines relativ kleinen zirkulierenden Angebots macht die Dynamik im Vergleich zu Vermögenswerten mit größerer Marktkapitalisierung ausgeprägter. Eine Einschränkung bleibt jedoch erwähnenswert. Das zirkulierende Angebot von HYPE stellt im Vergleich zu seiner vollständig verwässerten Bewertung immer noch einen geringen Anteil dar. Das bedeutet, dass die Nachfrage nach Staatsanleihen zwar stark ist, eine breitere Angebotserschließung in der Zukunft jedoch das Gleichgewicht verschieben könnte. Die jüngsten Änderungen an den ETF-Anträgen für HYPE haben den Zulassungspfad für Marktbeobachter realistischer erscheinen lassen. Aus den Unterlagen geht hervor, dass die Emittenten aktiv an der Umsetzung regulatorischer Anforderungen arbeiten. Dieser Fortschritt hat erneut Aufmerksamkeit darauf gelenkt, wie eine ETF-Zulassung mit der aktuellen Angebotsstruktur interagieren könnte. Laut der Anmerkung des Analysten hatten Altverkäufer bereits einen sichtbaren Weg, ihre Bestände zu verteilen, bevor passive Produkte auf den Markt kamen. Diese vorherige Verteilung verringert das Risiko, dass die neue ETF-Nachfrage einfach auf den alten konzentrierten Verkaufsdruck trifft. Der Zeitpunkt dieser Angebotsabsorption spielt eine Rolle bei der Art und Weise, wie künftige ETF-Zuflüsse erfolgen würden. Sollten die Genehmigungen tatsächlich eingehen, würden die eingehenden Zuflüsse außerdem einen Float erreichen, der bereits durch die Aktivitäten des Finanzministeriums eingeschränkt ist. Die institutionelle Eigentümerbasis befindet sich noch in einem frühen Stadium, was bedeutet, dass noch Raum für eine weitere Anhäufung besteht. Zusammengenommen schaffen diese Faktoren ein Umfeld, in dem passive Zuflüsse direkter zu einer Preisunterstützung führen könnten als in gesättigteren Märkten. Die Kombination aus Treasury-Nachfrage, einem positiven mNAV-Umfeld und einem klareren ETF-Pfad macht HYPE zu einem der strukturell ausgeprägteren Vermögenswerte im aktuellen Marktzyklus.