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Investoren warten auf Quartalsergebnisse des Technologieriesen, da das Wachstum der künstlichen Intelligenz mit potenziellen Rentabilitätshürden konfrontiert ist

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Investoren warten auf Quartalsergebnisse des Technologieriesen, da das Wachstum der künstlichen Intelligenz mit potenziellen Rentabilitätshürden konfrontiert ist

Inhaltsverzeichnis Die Aktien von Cisco Systems wechselten während der Handelssitzung am Mittwoch bei 100,70 US-Dollar den Besitzer und legten vor der für nachbörslichen Veröffentlichung geplanten Finanzoffenlegung des Unternehmens für das dritte Quartal um etwa 1,4 % zu. Der Konsens der Analysten von Cisco Systems, Inc. und CSCO geht von einem bereinigten Gewinn von 1,03 US-Dollar pro Aktie und einem Umsatz von insgesamt 15,6 Milliarden US-Dollar aus. Diese Zahlen repräsentieren ein Wachstum gegenüber dem Vorjahresquartal von 96 Cent pro Aktie und einem Umsatz von 14,1 Milliarden US-Dollar. Das Netzwerkgeschäft stellt das entscheidende Element der Leistungserzählung von Cisco dar. Prognosen deuten darauf hin, dass dieses Segment im Laufe des Quartals 8,44 Milliarden US-Dollar erwirtschaften wird – was einem beachtlichen Wachstum von 19 % gegenüber dem Vorjahr entspricht –, da Unternehmen weiterhin stark in KI-bezogene Hardwarefunktionen investieren. UBS-Analyst David Vogt hob die steigenden Kapitalausgaben von Hyperscale-Cloud-Anbietern wie Meta als positiven Katalysator für das Geschäft von Cisco hervor. Sein Unternehmen behält seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 95 US-Dollar bei. Es bleibt jedoch ein erhebliches Hindernis bestehen – und es ist dasselbe Problem, das im vorherigen Quartalsbericht für Probleme gesorgt hat. Die Preise für Speicherkomponenten sind nach wie vor hoch, was Druck auf Hardwarehersteller im gesamten Technologiesektor ausübt. Im Vorquartal erzielte Cisco eine Bruttomarge von 67,5 % und blieb damit hinter der Street-Prognose von 68,1 % zurück. Die Aktie stürzte in der Handelssitzung nach der Ankündigung vom 12. Februar um 12 % ab. Aktuelle Prognosen deuten darauf hin, dass die Bruttomarge im dritten Quartal des Geschäftsjahres bei 66,2 % liegen wird, was einen Rückgang gegenüber dem Wert von 68,6 % zwölf Monate zuvor darstellt. Diese Komprimierung ist besonders bemerkenswert, da Cisco in den letzten drei bis sechs Monaten mehrere Preisanpassungen vorgenommen hat. Vogt charakterisierte die Situation direkt: „Während der Umsatz besser sein dürfte, werden höhere Komponentenkosten trotz einer Reihe von Preiserhöhungen die Bruttomarge begrenzen.“ Cisco arbeitet weiterhin daran, die Kosten zu kontrollieren, aber die Bedingungen auf dem Speichermarkt müssen sich noch deutlich verbessern. Die Aktien weisen derzeit ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 35,36 auf – was einen Aufschlag im Vergleich zu den historischen Bewertungsspannen des Unternehmens darstellt. Laut GuruFocus erhält Cisco einen GF-Score von 83 von 100, was starke Rentabilitätskennzahlen (8/10) und respektable Wachstumsindikatoren (7/10) zeigt, obwohl die Finanzkraft bei bescheideneren 6/10 liegt. Auch die Handelsmuster von Führungskräften haben die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich gezogen. In den letzten neunzig Tagen haben Unternehmensinsider Aktien im Wert von rund 4,8 Millionen US-Dollar veräußert. In diesem Zeitraum wurden keine Insiderkauftransaktionen gemeldet. Die Aktie ist seit Januar um 30 % gestiegen und verzeichnete im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 63 %, was die starke Marktbegeisterung für Investitionen in die Infrastruktur künstlicher Intelligenz widerspiegelt. Die Konsensgewinnprognose von The Street liegt für diesen Zeitraum bei 1,03 US-Dollar, ein Anstieg von 96 Cent zuvor, was darauf hindeutet, dass trotz Margenkompression eine weitere Gewinnsteigerung erwartet wird. Die Bruttomarge wird mit ziemlicher Sicherheit die Kennzahl sein, die bei der Veröffentlichung der Ergebnisse am Mittwochabend die größte Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer erhält.

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