Laut der neuesten Einschätzung von Grayscale sind Anleger in Bitcoin durch bestimmte Anlageinstrumente einem erheblichen Abwärtsrisiko ausgesetzt

New York, NY – 22. Januar 2025 – Das Digital-Asset-Management-Unternehmen Grayscale hat eine deutliche Warnung vor dem wachsenden Trend herausgegeben, dass Digital-Asset-Unternehmen Vorzugsaktien ausgeben. Das Unternehmen hob insbesondere Instrumente wie STRC von Strategy hervor und nannte sie eine riskante Wette auf die Preisrichtung von Bitcoin. Die Analyse von Grayscale legt nahe, dass diese Vorzugsaktien ein Risiko bergen, das einem CCC-Kreditrating entspricht.
Graustufenwarnung zum Risiko von Vorzugsaktien
Der Bericht von Grayscale konzentriert sich auf die Mechanismen dieser Finanzprodukte. Vorzugsaktien versprechen im Gegensatz zu Stammaktien feste Dividendenzahlungen. Grayscale weist jedoch auf ein grundlegendes Problem bei Bitcoin-gebundenen Vorzugsaktien hin. Bitcoin selbst generiert weder Zinsen noch Cashflow. Daher erfordert die Zahlung von Dividenden auf diese Aktien letztendlich einen Anstieg des Bitcoin-Preises.
Das Unternehmen erklärt, dass dadurch ein Hochrisikoszenario entsteht. Grayscale weist darauf hin, dass solche Vorzugsaktien eine implizite jährliche Volatilität von 50 % aufweisen. Dieses Volatilitätsniveau entspricht dem Risikoprofil einer Anleihe mit CCC-Rating. Im Kontext weist ein CCC-Rating auf ein erhebliches Kreditrisiko und eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit hin. Die Warnung dient als wichtige Erinnerung für Anleger, die ein Bitcoin-Engagement über traditionelle Broker-Konten anstreben.
Den CCC-Bewertungsvergleich verstehen
Graustufen bieten einen klaren Vergleich, um das Risiko zu veranschaulichen. Das Unternehmen stellt diese Vorzugsaktien einer Bitcoin-Covered-Call-Strategie gegenüber. Bei einer Covered-Call-Strategie geht es darum, Bitcoin zu halten und Call-Optionen dagegen zu verkaufen. Grayscale gibt an, dass diese Strategie bei gleichem Preisniveau eine erwartete Rendite von rund 33 % bietet.
Der Hauptunterschied liegt in der Rentabilität unter unterschiedlichen Marktbedingungen. Grayscale erklärt, dass die Covered-Call-Strategie profitabler wird, wenn sich der Preis von Bitcoin seitwärts bewegt oder steigt. Im Gegensatz dazu profitieren Vorzugsaktien wie STRC nur von deutlichen Kurssteigerungen. Dies macht sie weniger attraktiv für Anleger, die moderate oder stabile Bitcoin-Preisbewegungen erwarten.
Strategie STRC und Bitcoin Exposure
Strategy, früher bekannt als MicroStrategy, ist ein bedeutender Emittent von Bitcoin-gebundenen Wertpapieren. Die STRC-Vorzugsaktien des Unternehmens sollen die Preisentwicklung von Bitcoin verfolgen. Allerdings offenbart die Analyse von Grayscale strukturelle Schwächen. Die Dividendenzahlungen führen zu einer ständigen Wertminderung der Aktie, sofern Bitcoin nicht ausreichend an Wert gewinnt.
Dies führt zu einer prekären Situation für Anleger. Wenn der Bitcoin-Preis stagniert oder sinkt, sinkt der Wert der Vorzugsaktie schneller als der des Basiswerts. Die Warnung von Grayscale unterstreicht, wie wichtig es ist, Produktstrukturen zu verstehen. Anleger könnten diese Aktien fälschlicherweise als sichere Alternativen zum direkten Besitz von Bitcoin betrachten.
Vergleich der Anlagemöglichkeiten
Der Bericht von Grayscale enthält einen direkten Vergleich verschiedener Bitcoin-Expositionsmethoden. Das Unternehmen betont, dass Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Produkte (ETPs) nach wie vor die beste Wahl für ein reines Engagement sind. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Unterschiede:
Vorzugsaktien (z. B. STRC): Hohes Risiko, CCC-Rating, 50 % jährliche Volatilität, abhängig von Bitcoin-Preissteigerungen für Dividenden.
Bitcoin Covered Call-Strategie: Moderates Risiko, 33 % erwartete Rendite, profitabel in seitwärts gerichteten oder steigenden Märkten.
Spot Bitcoin ETP: Geringer Tracking Error, direktes Bitcoin-Engagement, keine Dividendenverpflichtung, geeignet für Langzeitinhaber.
Dieser Vergleich zeigt die Kompromisse zwischen verschiedenen Anlagevehikeln. Die Analyse von Grayscale legt nahe, dass Vorzugsaktien unnötige Komplexität und Risiken mit sich bringen.
Auswirkungen auf Makler- und Altersvorsorgekonten
Viele Anleger streben ein Bitcoin-Engagement über Brokerage- oder Rentenkonten an. Diese Konten schränken oft den direkten Kauf von Kryptowährungen ein. Vorzugsaktien und ETPs bieten alternative Möglichkeiten. Die Warnung von Grayscale weist jedoch darauf hin, dass nicht alle Optionen gleich sind.
Das Unternehmen gibt an, dass für Anleger, die ein reines Bitcoin-Engagement auf diesen Konten anstreben, ein Spot-ETP nach wie vor die beste Wahl bleibt. Spot-ETPs halten Bitcoin direkt und verfolgen seinen Preis mit minimaler Abweichung. Sie vermeiden Dividendenverpflichtungen und strukturelle Risiken von Vorzugsaktien.
Expertenperspektive zum Risikomanagement
Finanzanalysten teilen die Bedenken von Grayscale. Das CCC-Rating impliziert ein erhebliches Verlustrisiko. Anleger sollten ihre Risikotoleranz berücksichtigen, bevor sie sich für Vorzugsaktien entscheiden. Die jährliche Volatilität von 50 % bedeutet, dass der Wert der Aktie dramatisch schwanken kann.
Die Expertise von Grayscale im Bereich Digital Asset Management verleiht dieser Warnung Nachdruck. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrung mit Bitcoin-Anlageprodukten. Ihre Analyse bietet eine datengesteuerte Perspektive auf die damit verbundenen Risiken.
Zeitleiste der Bitcoin-gebundenen Wertpapiere
Der Trend zur Ausgabe von Bitcoin-gebundenen Wertpapieren hat seit 2020 zugenommen. Unternehmen wie MicroStrategy waren Vorreiter bei der Verwendung von Wandelanleihen und Vorzugsaktien. Diese Instrumente ermöglichten es traditionellen Anlegern, ein Bitcoin-Engagement ohne direkten Besitz zu erlangen.
Allerdings sind die Risiken größer geworden