Wichtiger Zentralbankbeamter bietet Einblicke in die Finanzaussichten des Landes und steigende Preise

Neel Kashkari, Mitglied der US-Notenbank, warnte davor, dass geopolitische Risiken im Nahen Osten einen erheblichen Druck auf die Inflation ausüben könnten. Kashkari wies zwar darauf hin, dass die Inflation nach wie vor sehr hoch sei, erklärte jedoch, dass die Dauer der Schließung der Straße von Hormus ein großes Fragezeichen sei und erhebliche Auswirkungen auf die Inflationsaussichten haben werde.
Kashkari erklärte, dass es selbst bei einer Wiederöffnung der Meerenge Monate dauern könnte, bis sich die globalen Lieferketten wieder normalisieren. Der Fed-Beamte stellte fest, dass der jüngste Anstieg der Gesamtinflation nicht überraschend sei, und fügte hinzu, dass der entscheidende Faktor sei, wie dauerhaft die Störung in der Straße von Hormus sein würde. Es wird davon ausgegangen, dass potenzielle Erhöhungen der Energiepreise und der Logistikkosten den Preisdruck in der kommenden Zeit weiter verstärken könnten. Kashkari sagte, der neue Fed-Vorsitzende werde andere politische Entscheidungsträger von der Geldpolitik überzeugen müssen.
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Andererseits ergab eine neue von der Fed veröffentlichte Umfrage, dass die Finanzlage in den USA zwar allgemein stabil bleibt, die wirtschaftlichen Bedenken jedoch bestehen bleiben. Laut der Umfrage gaben 73 % der Amerikaner an, dass ihre finanzielle Situation „gut“ oder „komfortabel“ sei, während 63 % sagten, sie könnten sich eine unerwartete Ausgabe von 400 US-Dollar leisten. Bei Personen mit niedrigem Einkommen, jungen Erwachsenen und schwarzen Amerikanern war jedoch ein Rückgang des wahrgenommenen finanziellen Wohlergehens zu beobachten. Auch die Bedenken hinsichtlich des Arbeitsmarktes nahmen zu: 42 % der Teilnehmer äußerten Angst vor der Beschäftigung. Nur 26 % bewerteten die US-Wirtschaft als „gut“ oder „ausgezeichnet“ und blieben damit unter dem Niveau vor der Pandemie.
Die Umfrage zeigte auch, dass hohe Preise weiterhin Auswirkungen auf die Ausgaben der privaten Haushalte haben. Während fast ein Viertel der Mitarbeiter angibt, produktive KI-Tools am Arbeitsplatz zu nutzen, sehen diejenigen, die diese Technologien nutzen, Berichten zufolge eher Karrierevorteile als den Verlust ihres Arbeitsplatzes.
*Dies ist keine Anlageberatung.