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Der Zeitplan für die gesetzgeberische Umsetzung des wegweisenden Kryptowährungsgesetzes wird beschleunigt, und mögliche Maßnahmen des Senats stehen unmittelbar bevor

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CryptoNewsTrend
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Der Zeitplan für die gesetzgeberische Umsetzung des wegweisenden Kryptowährungsgesetzes wird beschleunigt, und mögliche Maßnahmen des Senats stehen unmittelbar bevor

Die Regulierungslandschaft für Kryptowährungen in den USA steht an der Schwelle einer bedeutenden Entwicklung, und der Bankenausschuss des Senats ist bereit, bereits morgen den CLARITY Act voranzutreiben. In einer aktuellen Entwicklung wurde der Entwurf eines Gesetzestextes mit ausgewählten Interessenvertretern der Branche geteilt und ebnete damit den Weg für eine mögliche Ausschussabstimmung am Donnerstag, wie mehrere mit dem Dokument vertraute Quellen verraten. Obwohl der Wortlaut noch verfeinert wird und weitere Überarbeitungen erwartet werden, um die Prioritäten der Demokraten zu berücksichtigen, waren die ersten Reaktionen auf den Gesetzentwurf im Allgemeinen optimistisch, ungeachtet der Bedenken hinsichtlich bestimmter Bestimmungen, die noch ungelöst sind.

Das Weiße Haus hat sich eine selbst gesetzte Frist bis zum 4. Juli gesetzt. Der Berater für digitale Vermögenswerte, Patrick Witt, bekräftigte während der Consensus-Konferenz in Miami die Zusage der Regierung, die Verabschiedung des CLARITY Act durch das Repräsentantenhaus bis zu diesem Datum sicherzustellen. Angesichts des begrenzten Zeitfensters, da im Juni nur noch vier aktive Senatswochen verbleiben, hat der Vorsitzende des Bankenausschusses des Senats, Tim Scott, die Notwendigkeit eines schnellen Handelns betont und warnte, dass „wir uns in der roten Zone befinden“.

Aktuelle Umfragedaten von HarrisX unterstreichen die wachsende öffentliche Unterstützung für den CLARITY Act: 52 % der 2.008 befragten registrierten Wähler äußerten ihre Zustimmung zu dem Gesetz, nachdem sie eine neutrale Erklärung erhalten hatten. Im Gegensatz dazu äußerten sich nur 11 % dagegen, während beachtliche 70 % der Befragten der Meinung waren, dass die USA bereits Gesetze zur Kryptowährung hätten erlassen sollen. Darüber hinaus bevorzugte eine klare Mehrheit von 60 % die Umsetzung expliziter Bundesvorschriften gegenüber dem Vertrauen auf Klagen und Durchsetzungsmaßnahmen.

Die Umfrageergebnisse wurden von Senatorin Cynthia Lummis aufgegriffen, die eine rasche Verabschiedung des CLARITY Act forderte und argumentierte, dass das amerikanische Volk seine Haltung klar zum Ausdruck gebracht habe: Die USA sollten eine Führungsrolle im Bereich der digitalen Vermögenswerte übernehmen. In einem Tweet vom 7. Mai 2026 bekräftigte Lummis ihr Engagement für die Sicherung der finanziellen Zukunft des Landes und betonte die Notwendigkeit sofortigen Handelns.

Nationale Sicherheitsbedenken erweisen sich als Hauptgrund für die Unterstützung des CLARITY Act. Die Wähler äußern ihre Besorgnis über die möglichen Folgen, wenn von ausländischen Unternehmen kontrollierte digitale Zahlungssysteme den finanziellen Einfluss der USA und die nationale Sicherheit untergraben könnten. Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer nannte auch Offshore-Kryptoaktivitäten als wachsendes Problem, das eine Aufsicht durch die USA erfordert.

Während das Gesetzgebungsverfahren voranschreitet, sind alle Augen auf die bevorstehende Erhöhung des Bankenausschusses des Senats gerichtet, die sich als entscheidender Schritt zur Einführung klarer Kryptowährungsvorschriften in den USA erweisen könnte. Derzeit schätzt der Prognosemarkt Polymarket die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung des CLARITY Act im Jahr 2026 auf etwa 67 %, was die wachsende Dynamik hinter der Gesetzgebung unterstreicht.