Laut Studie betragen die Verluste aus dezentralen Finanzierungskreditausnutzungen durchschnittlich lediglich 0,03 % der investierten Mittel

Neue Daten von DeFiLlama zeigen, dass die Verluste durch Hacks auf EVM- und Solana-basierten dezentralen Finanzkreditmärkten (DeFi) im vergangenen Jahr überraschend gering waren und sich auf nur drei Dollar pro eingezahlten 10.000 Dollar beliefen. Die vom Gründer von Keyring Network, Alex McPharlane, zitierte Analyse liefert ein klareres Bild der tatsächlichen Risiken, denen Benutzer in diesem Sektor ausgesetzt sind.
Quantifizierung des Risikos
Den Daten zufolge beliefen sich die gesamten Hackverluste durch DeFi-Kreditprotokolle, ohne Bridge-Angriffe, in den letzten 12 Monaten auf etwa 30,9 Millionen US-Dollar. Bei einem durchschnittlichen Total Value Lock (TVL) von 99,6 Milliarden US-Dollar entspricht dies einer Verlustrate von etwa 0,03 % oder drei Basispunkten. McPharlane betonte, dass diese Zahl bereits niedrig sei und der Nettoverlust unter Berücksichtigung erfolgreicher Fondsrückgewinnungen sogar noch geringer sei.
Wiederherstellungen reduzieren die Nettoauswirkungen
Bemerkenswerte Rückgewinnungen, wie die vollständige Rückforderung von Geldern, die Euler Finance bei einem Flash-Darlehensangriff gestohlen wurden, senken die effektiven Kosten für die Benutzer weiter. Diese Wiederherstellungen zeigen, dass Sicherheitslücken zwar weiterhin ein Problem darstellen, die Fähigkeit des Ökosystems, darauf zu reagieren und Vermögenswerte wiederherzustellen, sich jedoch verbessert.
Implikationen für Versicherung und Risikomanagement
Die Analyse legt nahe, dass Hackerrisiken auf den DeFi-Kreditmärkten zunehmend quantifizierbar werden. Diese Entwicklung ist von Bedeutung für die Machbarkeit von Versicherungsprodukten und Risikomanagementstrategien. Da die Verlustraten jetzt in Basispunkten messbar sind, können Protokolle und Versicherer die Preisabdeckung verbessern und so die DeFi-Kreditvergabe für institutionelle und private Nutzer gleichermaßen zugänglicher machen.
Fazit
Die Daten stellen die Annahme in Frage, dass DeFi-Kredite von Natur aus mit hohem Risiko verbunden sind, und zeigen, dass die tatsächlichen Verluste durch Hacks im Verhältnis zum gesicherten Kapital minimal sind. Mit zunehmender Reife der Branche könnte dieses quantifizierbare Risikoprofil den Weg für eine breitere Akzeptanz und ausgefeiltere Tools zur Risikominderung ebnen.
FAQs
F1: Was sagt die Analyse über Verluste durch Hackerangriffe bei der DeFi-Kreditvergabe? Die Analyse ergab, dass die Verluste durch Hacks auf EVM- und Solana-basierten DeFi-Kreditmärkten im vergangenen Jahr durchschnittlich 3 US-Dollar pro eingezahlten 10.000 US-Dollar betrugen, was einer Verlustrate von etwa 0,03 % entspricht.
F2: Welche Datenquelle wurde für die Analyse verwendet? Die Daten stammen von DeFiLlama, einer führenden Analyseplattform für DeFi-Protokolle, und wurden vom Gründer von Keyring Network, Alex McPharlane, zitiert.
F3: Warum sind diese Daten für DeFi-Benutzer wichtig? Sie zeigen, dass Hackerrisiken quantifizierbar und relativ gering sind, was die Entwicklung von Versicherungsprodukten und Risikomanagementstrategien unterstützt und die DeFi-Kreditvergabe möglicherweise sicherer und attraktiver macht.