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Große Energieakteure geben eine dringende Warnung heraus, da die weltweiten Erdölreserven auf ein kritisch niedriges Niveau sinken

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Große Energieakteure geben eine dringende Warnung heraus, da die weltweiten Erdölreserven auf ein kritisch niedriges Niveau sinken

Inhaltsverzeichnis Auf der Bernstein-Konferenz am Donnerstag in New York gab Neil Chapman, Senior Vice President von ExxonMobil, eine ernüchternde Einschätzung zum Zustand der weltweiten Erdölvorräte ab. Seine Botschaft war klar: Die Rohölvorräte bewegen sich auf ein noch nie dagewesenes Niveau, und dramatische Preissteigerungen könnten nur noch wenige Wochen entfernt sein. „Wir nähern uns beispiellosen Lagerbeständen“, sagte Chapman. „Ich meine wirklich sehr, sehr niedrige Niveaus. Man kann darüber diskutieren, ob man diese wirklich niedrigen Niveaus in zwei oder drei Wochen erreichen wird. Sobald man an diesem Punkt angelangt ist, wird der Preis in die Höhe schnellen.“ Laut Chapmans Analyse könnte physisches [[LINK_START_0]]Brent-Rohöl[[LINK_END_0]] eine Spanne von 150 bis 160 US-Dollar pro Barrel erreichen, nachdem die Lagerbestände historische Tiefststände erreicht haben. Er geht davon aus, dass höhere Preise bei diesen Schwellenwerten zu einem ausreichenden Nachfragerückgang führen würden, um letztendlich die Kosten zu senken. Am Donnerstag wechselten die Brent-Futures-Kontrakte im Juli unterhalb der 94-Dollar-Marke pro Barrel den Besitzer. Bei derselben Bernstein-Versammlung bekräftigte Chevron-Chef Mike Wirth Chapmans Ausblick. „Die Puffer und die Stoßdämpfer werden immer weiter heruntergefahren“, bemerkte Wirth. Er ging davon aus, dass der Druck auf die Preise auf dem physischen Markt in den kommenden Wochen spürbar werden würde und sich die Bedingungen im Verlauf der Sommersaison verschärfen würden. Beide Branchenführer betonten, dass ihre Prognosen mit Unsicherheit behaftet seien. Dennoch übertraf die in ihren Aussagen zum Ausdruck gebrachte Intensität sogar die veröffentlichten Einschätzungen der IEA. Die Internationale Energieagentur hat kürzlich die Monate Juli und August als Zeitrahmen festgelegt, in denen die Marktbelastung ihr größtes Ausmaß erreichen würde. Anfang des Monats wies die Agentur außerdem darauf hin, dass die weltweiten Reserven in einem beispiellosen Tempo erschöpft werden. nDie Blockade der [[LINK_START_1]]Straße von Hormus[[LINK_END_1]] ist der Hauptgrund für die aktuelle Versorgungskrise. Chapman bezeichnete es als die extremste Versorgungsunterbrechung, die jemals dokumentiert wurde, und verwies dabei auf IEA-Statistiken. Ungefähr 14 Millionen Barrel der Rohölproduktion im Nahen Osten pro Tag wurden nach der Schließung der Meerenge den internationalen Märkten entzogen. Chapman erkannte zwar an, dass die vorhandenen Lagerbestände die Auswirkungen bisher abfedern konnten, betonte jedoch, dass sie „nicht ewig halten können“. Im März initiierten die Mitgliedsstaaten der IEA eine koordinierte Freigabe von 400 Millionen Barrel aus strategischen Reserven, um die Versorgungslücke auszugleichen. Die Notwendigkeit, diese Reserven aufzufüllen, erzeugt zusätzlichen Nachfragedruck und macht Regierungen zu konkurrierenden Käufern auf einem bereits eingeschränkten Markt. Der Futures-Handel blieb bisher relativ stabil. Marktteilnehmer scheinen die Aussicht auf eine diplomatische Lösung einzukalkulieren, die die Schifffahrtsrouten durch die Meerenge wieder öffnen würde. Allerdings vermitteln sowohl Chapman als auch Wirth, dass die Bedingungen auf dem physischen Rohölmarkt ein wesentlich besorgniserregenderes Bild zeichnen. Die Rohölvorräte fungieren als wichtigster Puffer des Energiemarktes gegen Störungen. Wenn die Reserven auf ein Minimum sinken, können selbst geringfügige Versorgungsunterbrechungen starke und anhaltende Preissteigerungen auslösen. Dies ist genau das Szenario, vor dem beide Führungskräfte warnen, dass es sich rasch nähert. Als entscheidenden Zeitraum hat die IEA den kommenden Zweimonatszeitraum markiert. Entdecken Sie mit Expertenanalysen Aktien mit der besten Performance in den Bereichen KI, Krypto und Technologie.

Große Energieakteure geben eine dringende Warnung heraus, da die weltweiten Erdölreserven auf ein kritisch niedriges Niveau sinken