Neue Zahlen zeigen, dass die Massenabhebungstrends für Top-Krypto-Investmentfonds anhalten

Der Verkaufsdruck bei in den USA ansässigen Spot-Kryptowährungs-ETFs hält an. Nach Angaben von SoSoValue kam es bei Spot-Bitcoin-ETFs zu einem Nettoabfluss von insgesamt 331 Millionen US-Dollar. Dies ist der dritte Tag in Folge mit einem negativen Kapitalfluss bei Bitcoin-ETFs.
Der größte Abfluss des Tages war mit einem Gewinn von 326 Millionen US-Dollar beim Bitcoin ETF IBIT von BlackRock zu verzeichnen, einem der weltweit größten Vermögensverwaltungsunternehmen. Dennoch liegt der historische Gesamtnettozufluss des Fonds weiterhin bei über 65 Milliarden US-Dollar. Der zweithöchste tägliche Abfluss erfolgte mit einem Gewinn von 3,79 Millionen US-Dollar im BRRR-Fonds von Valkyrie. Den Daten zufolge beläuft sich der gesamte Nettoinventarwert der US-Spot-Bitcoin-ETFs auf 100,28 Milliarden US-Dollar. Diese Zahl entspricht etwa 6,5 % der gesamten Marktkapitalisierung von Bitcoin. Der gesamte kumulierte Nettozufluss seit der Einführung der Spot-Bitcoin-ETFs hat 57,36 Milliarden US-Dollar erreicht.
Auch auf Ethereum-Seite war Verkaufsdruck spürbar. Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten am selben Tag einen Nettoabfluss von 62,2 Millionen US-Dollar, was den siebten Handelstag in Folge mit negativen Abflüssen markierte. Der einzige Ethereum-ETF, der eine positive Performance zeigte, war der ETHW-ETF von Bitwise mit Zuflüssen von 756.000 US-Dollar. Im Gegensatz dazu verzeichnete der ETHA-Fonds von BlackRock mit Abflüssen von 59,36 Millionen US-Dollar den größten Verlust des Tages.
Der gesamte Nettoinventarwert der US-Spot-Ethereum-ETFs beläuft sich auf 12,14 Milliarden US-Dollar, was 4,75 % der gesamten Marktkapitalisierung von Ethereum entspricht. Der gesamte Nettozufluss in Ethereum-ETFs wird bisher auf 11,68 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Analysten sagen, dass ETF-Abflüsse mit zunehmender makroökonomischer Unsicherheit, steigenden Anleiherenditen und einem Rückgang der kurzfristigen Risikobereitschaft der Anleger zusammenhängen. Sie stellen jedoch fest, dass das langfristige institutionelle Interesse nicht vollständig verschwunden ist und der Markt weiterhin nach einem neuen Gleichgewicht sucht.
*Dies ist keine Anlageberatung.