Mastercard gewinnt New Yorks BitLicense zur Ausweitung von Krypto-Zahlungen – Details

Der globale Zahlungsriese Mastercard ist nun bereit, seine Krypto-Zahlungen auszuweiten, nachdem er eine wichtige Genehmigung des Staates New York (NY) erhalten hat.
Am Mittwoch gab das Unternehmen bekannt, dass es vom New York State Department of Financial Services (NYDFS) eine BitLicense erhalten hat.
Die Lizenz ermöglicht es Mastercard, Krypto-Zahlungsaktivitäten im Bundesstaat durchzuführen. Mit anderen Worten: Es wird nun Krypto- und tokenisierte Vermögenswerte verrechnen und abwickeln, ohne dass Dritte beteiligt sein müssen.
Jörn Lambert, Chief Product Officer bei Mastercard, bezeichnete die Genehmigung als einen entscheidenden Weg, um Vertrauen in der Branche aufzubauen.
Klare regulatorische Rahmenbedingungen spielen eine wichtige Rolle beim Aufbau von Vertrauen, während neue Formen digitaler Werte vom Experiment zur praktischen Anwendung übergehen.
Das Unternehmen wiederholte, dass dieser Schritt Teil seiner „langfristigen Strategie“ sei, verantwortungsvoll mit der neuen Zahlungs- und Abwicklungsinfrastruktur umzugehen, die Stablecoins und tokenisierte Einlagen umfasst.
Im März ging Mastercard eine Partnerschaft mit SoFi Technologies ein, um seinen Stablecoin SoFiUSD zu unterstützen. Es wurde in das Mastercard Multi-Token Network (MTN) des Unternehmens aufgenommen, das Fiat-Währungen mit digitalen Vermögenswerten integriert.
Daher skaliert die neueste Genehmigung die integrierten Kryptozahlungen und tokenisierten Vermögensübertragungen.
Mastercard und Konkurrenten wetteifern um die Einführung von Stablecoin-Zahlungen
Der Schritt von Mastercard ist Teil eines umfassenderen Trends zur Integration von On-Chain-Rails, insbesondere von Stablecoins.
Anfang Mai kündigte ein weiterer Global Player, Visa, die Ausweitung der Stablecoin-Abwicklungsschienen auf fünf neue Ketten an, darunter Circle-backed Arc und Stripe-backed Tempo.
Laut Visa stieg die Nachfrage nach Stablecoin-Zahlungen auf seiner Plattform im ersten Quartal 2026 um 50 %, was zu einer Ausweitung der On-Chain-Rails führte.
MoneyGram, Western Union und andere grenzüberschreitende Akteure wetteifern ebenfalls um die Integration von Stablecoins und Kryptozahlungen. Tatsächlich widerspricht der Einführungstrend der vorherigen Behauptung, dass Stablecoins diese traditionellen Zahlungen ersetzen und stören würden.
Mit klaren Regeln durch den GENIUS Act hat die Dynamik von Stablecoins an Dynamik gewonnen, und Institutionen beschäftigen sich nun zunehmend mit diesen neuen Zahlungsmethoden.
Tatsächlich zeigte ein aktueller Artemis-Bericht, dass ab August 2025 Business-to-Business-Transfers (B2B) dominierten.
Quelle: Artemis
Darüber hinaus haben Kryptokarten, mit denen Inhaber ihr Guthaben direkt in traditionellen Geschäften ausgeben können, die P2P-Stablecoin-Transfers überholt.
Abschließende Zusammenfassung
Mastercard erhielt vom Staat New York eine BitLicense im Zuge der aggressiven Bemühungen des Unternehmens, Krypto in seine traditionelle Zahlungsplattform zu integrieren.
Dies ist Teil eines umfassenderen Trends, da Visa und andere Konkurrenten ihre Unterstützung für Krypto-Zahlungen ausbauen.