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Die Strategie von Michael Saylor basiert auf den größten unrealisierten Verlusten der Geschichte

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Die Strategie von Michael Saylor basiert auf den größten unrealisierten Verlusten der Geschichte

Michael Saylors Strategy (NASDAQ: MSTR), ein Business-Intelligence-Unternehmen, das früher unter dem Namen MicroStrategy bekannt war, verzeichnet derzeit einen Rekordverlust von 10,8 Milliarden US-Dollar an nicht realisierten Verlusten. Nach sechs Jahren seiner charakteristisch aggressiven und bullischen Bitcoin (BTC)-Akquisitionen ist das Unternehmen laut den neuesten von The Kobeissi Letter veröffentlichten Daten nun um 17 % im Vergleich zu seiner Flaggschiff-Kryptowährungsposition gesunken. Genauer gesagt hatte Strategy insgesamt 63,89 Milliarden US-Dollar in Bitcoin investiert, während sein aktueller Saldo bei rund 53,08 Milliarden US-Dollar liegt, da der Vermögenswert selbst unter 62.500 US-Dollar gefallen ist – den gleichen Daten zufolge der größte unrealisierte Verlust in der Geschichte. Gleichzeitig sind die MSTR-Aktien seit ihrem Rekordhoch um 77 % gefallen, während der S&P 500 nicht weniger als 116 % zugelegt hat, seit Saylor begonnen hat, in BTC zu investieren. Strategy hält derzeit 843.706 BTC, was 4,02 % des gesamten BTC-Angebots entspricht. Die Strategie steht weiterhin unter finanziellem Druck, da sie laut der offiziellen Website des Unternehmens derzeit fiktive Schulden in Höhe von rund 6,7 Milliarden US-Dollar hält und erhebliche jährliche Dividenden- und Zinszahlungen ausstehen. Darüber hinaus war der Bargeldbestand von Strategy bis Ende Mai auf rund 871 Millionen US-Dollar gesunken, nachdem Wandelanleihen im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar zurückgekauft wurden. Zum Vergleich: Die Zahl reicht nur aus, um etwa sechs Monate der geschätzten jährlichen Vorzugsdividendenverpflichtungen des Unternehmens in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar abzudecken. Dies ist besonders bemerkenswert, da das Unternehmen außerdem vorgeschlagen hat, die Dividendenzahlungshäufigkeit für seine STRC-Vorzugsaktien von monatlich auf zweimal monatlich zu erhöhen. Vorerst warten die Anleger auf die Aktionärsversammlung am 8. Juni, um zu sehen, ob die Idee umgesetzt wird oder nicht. Unterdessen belasten Bedenken hinsichtlich der anhaltenden Schwäche von Bitcoin und der sich verschlechternden Anlegerstimmung nicht nur die Aktien des Unternehmens, sondern werfen auch Bedenken hinsichtlich der zugrunde liegenden Geschäftsprinzipien auf. Einige Marktanalysten, darunter bekannte Krypto-Bären wie Peter Schiff, argumentieren jedoch nun, dass Bitcoin Unterstützung bei rund 61.000 US-Dollar gefunden haben könnte, ein Niveau, das mit den Februar-Tiefstständen vergleichbar ist, die einer bemerkenswerten Rallye vorausgingen, nachdem die Händler die Korrekturen am Aktienmarkt verkraftet hatten. Ausgewähltes Bild über Shutterstock

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