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Moderna (MRNA) steigt um fast 8 %, da der Umsatz im ersten Quartal die Prognosen der Wall Street übertrifft

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Moderna (MRNA) steigt um fast 8 %, da der Umsatz im ersten Quartal die Prognosen der Wall Street übertrifft

Inhaltsverzeichnis: Die Aktien von Moderna notierten vor der Eröffnungsglocke am Freitag um etwa 8 % im Plus, nachdem das Unternehmen Finanzergebnisse für das erste Quartal veröffentlicht hatte, die bei wichtigen Kennzahlen die Prognosen der Analysten übertrafen. Moderna, Inc., MRNA Das in Cambridge ansässige Biotech-Unternehmen meldete im ersten Quartal einen Umsatz von 389 Millionen US-Dollar, was einen dramatischen Anstieg gegenüber den 108 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres darstellt. Diese Zahl übertraf deutlich die Konsensschätzung der Wall Street von rund 228 Millionen US-Dollar, basierend auf LSEG-Daten. $MRNA (Moderna) #Gewinne sind da: pic.twitter.com/R1T28S23Jx – The Earnings Correspondent (@earnings_guy) 1. Mai 2026 Der Hauptauslöser für den Umsatzanstieg war die starke Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen in Überseemärkten. Die Einnahmen aus internationalen Gebieten erreichten 311 Millionen US-Dollar und stellten damit die im Inland erzielten 78 Millionen US-Dollar in den Schatten. Das Unternehmen profitierte von mehrjährigen Lieferverträgen mit Regierungen im Vereinigten Königreich, Kanada und Australien. CFO Jamey Mock betonte, dass das Umsatzprofil des Unternehmens „wirklich eine ausgewogenere internationale als die US-amerikanische Geschichte geworden ist“. Dies stellt einen bedeutungsvollen Dreh- und Angelpunkt in der Leistungserzählung des Unternehmens dar. In den letzten Quartalen hatte Moderna die Interessengruppen vor einer nachlassenden Nachfrage nach COVID-Impfstoffen gewarnt. Das letzte Quartal hat diesen Trend umgekehrt. Die Bedingungen auf dem Inlandsmarkt bleiben herausfordernd. Politische Veränderungen unter Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. haben die Verbreitung von Impfstoffen in den Vereinigten Staaten eingeschränkt. Mock gab an, dass das Unternehmen „einen stabileren COVID-Markt im Jahr 2026 in den USA“ erwartet. und zeigte sich optimistisch, dass ein Großteil der aktuellen Unsicherheit „hinter uns“ liege. Das Unternehmen meldete für das Quartal einen Nettoverlust von 1,34 Milliarden US-Dollar, was einem Verlust von 3,40 US-Dollar pro Aktie entspricht. Dies stellte einen geringeren Verlust dar, als die Analysten mit 3,96 US-Dollar je Aktie erwartet hatten. Es ist wichtig zu beachten, dass der Quartalsverlust eine erhebliche Belastung von etwa 900 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit einer Patentstreitbeilegung mit Genevant Sciences und Arbutus Biopharma beinhaltete. Beide Unternehmen hatten behauptet, Moderna habe ihr proprietäres Lipid-Nanopartikel-Abgabesystem bei der Entwicklung seines Spikevax-COVID-Impfstoffs rechtswidrig genutzt. Der Vergleich wurde im März abgeschlossen. Diese rechtliche Lösung führte auch dazu, dass Moderna seine erwarteten Umsatzkosten für das gesamte Geschäftsjahr 2026 auf 1,8 Milliarden US-Dollar erhöhte und damit die vorherige Schätzung von 900 Millionen US-Dollar verdoppelte. Trotz der Auswirkungen des Vergleichs gelang es dem Unternehmen, im Berichtszeitraum sowohl die Forschungs- und Entwicklungs- als auch die Vertriebs-, allgemeinen und Verwaltungskosten zu senken, was zu einer Verbesserung der Gesamtverlustkennzahlen beitrug. Moderna hielt an seiner Umsatzwachstumsprognose für 2026 fest und prognostizierte ein Wachstum von bis zu 10 %, wobei etwa die Hälfte voraussichtlich aus Märkten außerhalb der USA stammen wird – ein Anstieg gegenüber 38 % im Vorjahr. Für das laufende Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz in der Größenordnung von 50 bis 100 Millionen US-Dollar, wobei sich die Beiträge gleichmäßig auf inländische und internationale Quellen verteilen. Luca Issi, Analyst bei RBC Capital, betonte, dass das Jahresumsatzprofil von Moderna für 2026 stark durch Backends geprägt ist und in den ersten sechs Monaten voraussichtlich nur 15 % eintreten werden. Mit Blick auf COVID-19 wartet Moderna auf späte klinische Daten für einen Norovirus-Impfstoffkandidaten und einen personalisierten Krebsimpfstoff, der gemeinsam mit Merck entwickelt wird. Die FDA hat den Entscheidungstermin für den auf Messenger-RNA basierenden Grippeimpfstoff des Unternehmens auf den 5. August festgelegt, nachdem frühere Meinungsverschiedenheiten mit Aufsichtsbehörden über die Methodik klinischer Studien beigelegt wurden. Das Unternehmen entwickelt außerdem einen therapeutischen Kandidaten zur Behandlung einer seltenen Stoffwechselerkrankung weiter, was seine strategische Expansion über Anwendungen bei Infektionskrankheiten hinaus widerspiegelt.

Moderna (MRNA) steigt um fast 8 %, da der Umsatz im ersten Quartal die Prognosen der Wall Street übertrifft