Geschäftsführer von Morgan Stanley verrät, wo der DeFi-Sektor in 5 Jahren stehen wird! Hier sind die Details

Jed Finn, Head of Asset Management bei Morgan Stanley, äußerte bemerkenswerte Einschätzungen zur Zukunft der dezentralen Finanzierung. Auf der Consensus 2026-Konferenz erklärte Finn, dass die dezentrale Finanzierung innerhalb der nächsten fünf Jahre vollständig in das traditionelle Finanzsystem integriert sein werde und der Begriff „DeFi“ möglicherweise irgendwann verschwinden werde.
Laut Finn werden traditionelle Finanzinstitute zunehmend Blockchain-basierte Finanzdienstleistungen übernehmen und diese in bestehende Finanzinfrastrukturen integrieren. Er erklärt, dass DeFi am Ende dieses Prozesses nicht als separater Sektor, sondern als natürlicher Teil der Finanzwelt betrachtet wird, und fügt hinzu: „Das traditionelle Finanzwesen wird DeFi absorbieren.“ Ein Manager von Morgan Stanley gab außerdem bekannt, dass das Unternehmen an einem neuen kryptofokussierten Finanzprodukt arbeitet. Das neue System wird es Kunden ermöglichen, auf verschiedenen Plattformen gehaltene Krypto-Assets auf ihre Morgan Stanley-Konten zu übertragen. Diese Vermögenswerte können dann in Exchange Traded Funds (ETFs) umgewandelt werden. Benutzer können diese ETFs dann als Sicherheit für die Aufnahme von Krediten verwenden.
Finn erklärte, dass dieses Modell erhebliche Vorteile für Anleger bietet. Er betonte insbesondere die Möglichkeit für Anleger, auf Liquidität zuzugreifen, ohne ihre zugrunde liegenden Vermögenswerte zu verkaufen, und wies darauf hin, dass diese Struktur auch keine steuerpflichtige Verkaufstransaktion auslöst. Das jüngste zunehmende Interesse großer Finanzinstitute an Krypto-Assets beschleunigt den Institutionalisierungsprozess des Sektors. Experten gehen davon aus, dass sich die Integration zwischen traditionellen Banken und Blockchain-basierten Finanzanwendungen in den kommenden Jahren weiter vertiefen wird.
*Dies ist keine Anlageberatung.