Nof1 sammelt 15 Millionen US-Dollar mit Unterstützung der SUI Group und Karatage, um die KI-Handelsplattform zu erweitern

Investitionen in künstliche Intelligenz verlagern sich zunehmend auf die Finanzmärkte, wo Unternehmen testen, ob autonome KI-Systeme schließlich Aufgaben übernehmen können, die traditionell von Händlern, Analysten und Hedgefonds übernommen werden.
Dieser Trend lenkt die Aufmerksamkeit auf Nof1, ein Startup, das von $SUI Group Holdings und Karatage Opportunities unterstützt wird. Die beiden Firmen leiteten kürzlich gemeinsam eine 15-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde für Nof1 und beteiligten sich gleichzeitig an einer separaten Finanzierung für Recursive Superintelligence, ein sich selbst verbesserndes KI-Unternehmen mit einem Wert von mehr als 4 Milliarden US-Dollar.
Die Investitionen verdeutlichen die wachsende Ansicht der Anleger, dass sich die nächste Stufe der Entwicklung der künstlichen Intelligenz weniger auf Konversationstools als vielmehr auf autonome Entscheidungssysteme konzentrieren könnte, die in realen Wirtschaftsumgebungen funktionieren.
Nof1 erweitert Handelsforschungsplattform
Nof1 hat durch Alpha Arena an Bekanntheit gewonnen, eine experimentelle Plattform, auf der Grenz-KI-Modelle in autonomen Handelssimulationen mit echtem Kapital gegeneinander antreten.
Das Projekt umfasst Modelle von Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, Google und xAI. Berichten zufolge erhielt jedes System 10.000 US-Dollar und durfte unabhängig handeln.
Erste Ergebnisse zeigten eine inkonsistente Leistung. Mehrere Modelle hatten Probleme mit dem Risikomanagement, übermäßiger Handelsaktivität und der Anpassung an volatile Marktbedingungen. Nach Angaben des Unternehmens wurden in 32 Ergebnisreihen nur sechs profitable Ergebnisse verzeichnet.
Forscher und Investoren, die den Sektor beobachten, sagen, dass diese frühen Mängel nicht unerwartet seien. Finanzmärkte bleiben eines der schwierigsten Umfelder für KI-Systeme, da erfolgreicher Handel von der Ausführungsgeschwindigkeit, der Positionsgröße, dem Markt-Timing und dem Umgang mit Unsicherheit abhängt und nicht nur von der Generierung genauer Vorhersagen.
Nof1 sagte, es plane, die Finanzierung für den Ausbau von Alpha Arena, die Entwicklung eigener marktorientierter KI-Modelle und die Einführung einer verbraucherorientierten Plattform mit KI-gestützten Finanztools zu nutzen.
$SUI Group erweitert KI-Präsenz
Die $SUI Group gab bekannt, dass sie im Rahmen der Finanzierungsrunde zusammen mit Karatage 3 Millionen US-Dollar in Nof1 investiert hat. Das Unternehmen investierte im Rahmen der umfassenderen 650-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde des Startups separat weitere 3 Millionen US-Dollar in Recursive Superintelligence.
Die rekursive Superintelligenz ist Anfang des Jahres aus der Tarnung hervorgegangen und konzentriert sich auf die Entwicklung sich selbst verbessernder KI-Systeme. Zum gemeldeten Forschungsteam des Unternehmens gehören ehemalige Mitarbeiter von OpenAI, DeepMind, Google Brain und Meta.
Die Investitionen stellen eine breitere Diversifizierungsstrategie für die $SUI Group dar, die sich in der Vergangenheit auf Unternehmen konzentriert hat, die mit dem Sui-Blockchain-Ökosystem und Spezialfinanzierungsgeschäften verbunden sind. Da sich der Wettbewerb im autonomen Finanzwesen verschärft, beobachten die Marktteilnehmer auch die Entwicklungen in der KI-Handelsinfrastruktur von MoonPay aufmerksam, was einen breiteren Vorstoß der Branche in Richtung KI-nativer Handels-, Analyse- und Ausführungssysteme widerspiegelt.
Karatage besitzt derzeit etwa 5,63 % der Stammaktien der $SUI Group und fungiert auch als strategischer Berater des Unternehmens. Die Mitbegründer von Karatage, Marius Barnett und Stephen Mackintosh, bekleiden leitende Führungspositionen bei der $SUI Group als Chairman bzw. Chief Investment Officer.
KI-Investoren setzen auf autonome Systeme
Die Deals kommen zustande, da Risikokapitalfirmen und institutionelle Investoren zunehmend KI-Systeme erforschen, die mit begrenzter menschlicher Aufsicht funktionieren können. In den letzten zwei Jahren konzentrierten sich die meisten KI-Investitionen auf Chatbots, Produktivitätssoftware und Unternehmensautomatisierungstools. Allerdings beginnen Unternehmen, die autonome Agenten für Finanzen, Logistik und wissenschaftliche Forschung entwickeln, größere Kapitalpools anzuziehen, da Investoren nach längerfristigen kommerziellen Anwendungen suchen.
Analysten sagen, dass Finanzmärkte eine nützliche Testumgebung bieten, da sich KI-Systeme kontinuierlich an sich ändernde Daten, wirtschaftliche Ereignisse und das Wettbewerbsverhalten anderer Teilnehmer anpassen müssen. Gleichzeitig werden Infrastrukturanbieter immer wichtiger, wobei Startups wie Elastics Aufmerksamkeit erregen, da Elastics eine KI-Handelsinfrastruktur aufbaut, um autonome Marktteilnahme, Liquiditätsanalyse und maschinengesteuerte Handelsstrategien zu unterstützen.
Gleichzeitig bleiben autonome Finanzsysteme äußerst experimentell. KI-gesteuerte Handelsstrategien können in Zeiten von Marktstress, in denen sich Volatilität und Liquiditätsbedingungen schnell ändern, immer noch Probleme bereiten. Auch die regulatorische Aufsicht über autonome Finanzagenten bleibt in vielen Gerichtsbarkeiten unklar.
Für Unternehmen wie $SUI Group und Karatage signalisieren die Investitionen die Bereitschaft, frühzeitig Positionen in einem aufstrebenden Segment der KI-Branche einzunehmen, dessen kommerzielle Reife Jahre dauern könnte, von dem jedoch einige Anleger glauben, dass es letztendlich Teile des Finanzsektors umgestalten könnte.