Treffen des Papstes mit dem Senator von Florida löst diplomatische Spannungen zwischen Washington und dem Heiligen Stuhl aus

Im Rahmen einer hochrangigen diplomatischen Begegnung führte US-Außenminister Marco Rubio am 7. Mai im Vatikan ein ausführliches Gespräch mit Papst Leo XIV., das etwa zweieinhalb Stunden dauerte. Dieses Treffen fand inmitten zunehmender Spannungen zwischen der Trump-Regierung und der neuen Führung des Vatikans statt. Die Gespräche konzentrierten sich auf die Linderung menschlichen Leids in vom Krieg verwüsteten Gebieten, mit besonderem Schwerpunkt auf den Folgen amerikanischer außenpolitischer Initiativen im Nahen Osten.
Der Hintergrund dieser Versammlung war von zunehmenden Spannungen geprägt, insbesondere nach öffentlichen Äußerungen von Präsident Trump, der Papst Leo Im Gegensatz dazu verteidigte Außenminister Rubio nachdrücklich die Haltung der Regierung zu den nuklearen Bedrohungen durch den Iran.
Die Medien interpretierten Rubios Besuch im Vatikan weithin als eine versöhnliche Geste, die darauf abzielte, angespannte Beziehungen zu verbessern. Angesichts der beträchtlichen katholischen Bevölkerung von rund 53 Millionen in den Vereinigten Staaten versucht die Trump-Regierung wahrscheinlich, ihre Unterstützung in dieser Bevölkerungsgruppe zu stärken, die Berichten zufolge in letzter Zeit abgenommen hat.