Paul Atkins drängt auf die Überprüfung der SEC-Kryptoregulierung für Blockchain-Regeln

Inhaltsverzeichnis Die Kryptoregulierung der SEC strebt eine Strukturreform an, nachdem Vorsitzender Paul Atkins Pläne zur Überprüfung veralteter Wertpapierregeln dargelegt hat. Der Vorschlag konzentriert sich auf die Anpassung der Finanzvorschriften an Blockchain-basierte Handelssysteme, Abwicklungsmodelle und Krypto-Renditeprodukte. SEC-Vorsitzender Paul Atkins kündigte bei einer Branchenveranstaltung eine umfassende Überprüfung der Richtlinien für die Kryptomärkte an. Er sagte, die Agentur überlege, ob langjährige Wertpapierregeln noch zur Blockchain-Infrastruktur passen. Im Mittelpunkt der Überprüfung steht die Klassifizierung von Börsen, Brokern, Händlern und Clearingstellen durch die SEC im dezentralen Finanzwesen. Atkins wies darauf hin, dass On-Chain-Systeme anders funktionieren als traditionelle Finanzinstitute, die auf mehreren Vermittlern basieren. In alten Märkten bearbeiten Broker die Aufträge, während die Börsen die Geschäfte abgleichen. Clearing-Agenturen verwalten dann Abwicklungsrisiken, bevor Vermögenswerte zwischen den Parteien übertragen werden. Blockchain-Systeme komprimieren diese Funktionen in automatisierte Protokolle. Eine dezentrale Börse kann innerhalb von Sekunden Swaps ausführen, Liquidität weiterleiten, Sicherheiten verwalten und Geschäfte abwickeln. Aufgrund dieser Architektur stehen die Regulierungsbehörden zunehmend unter Druck, die für ältere Finanzmodelle erstellten Regelwerke zu modernisieren. Eleanor Terrett nahm es mit X auf und wies darauf hin, dass die SEC möglicherweise mit der Festlegung von Mitteilungs- und Kommentarregeln zu Börsendefinitionen beginnen werde. Dieser Prozess ermöglicht es Entwicklern, Investoren und Marktbetreibern, vor der endgültigen Festlegung der Regeln formelles Feedback abzugeben. 🚨NEU: In seinen heutigen Bemerkungen bei einer Veranstaltung erläuterte der SEC-Vorsitzende @SECPaulSAtkins eine Handvoll Bereiche, in denen die Agentur eine Modernisierung der Wertpapierregeln für On-Chain-Märkte in Betracht zieht, einschließlich möglicher Regelungen darüber, was als Börse, Broker, Händler und Clearing gilt … pic.twitter.com/InshRaHEeg – Eleanor Terrett (@EleanorTerrett) 8. Mai 2026 Der Schritt ist bemerkenswert, weil Kryptofirmen dies wiederholt getan haben kritisierte die durchsetzungsorientierte Aufsicht. Anstatt Compliance-Erwartungen durch Klagen zu erlernen, erhält der Markt möglicherweise nun einen klareren Regulierungsrahmen. Atkins ging auch auf die Definitionen von Brokern und Händlern ein, da Krypto-Schnittstellen immer softwaregesteuerter werden. Wallet-Anwendungen und Front-End-Plattformen ermöglichen häufig Transaktionen, ohne dass Vermögenswerte verwahrt werden müssen. Dies führt zu Unsicherheit darüber, ob Softwarebetreiber den Broker-Dealer-Anforderungen unterliegen sollten. Die SEC untersucht derzeit, ob eine Ausnahmeregelung praktische Flexibilität bieten könnte. Atkins widmete sich den Clearingsystemen, die für die Wertpapiermärkte nach wie vor von zentraler Bedeutung sind. Es gibt traditionelle Clearingstellen, weil Aktiengeschäfte nicht sofort abgewickelt werden. Zwischen der Handelsausführung und der Abwicklung besteht für die Gegenparteien das Risiko einer Nichtlieferung. Clearing-Agenturen absorbieren dieses Risiko und sorgen für Marktstabilität. Blockchain-Netzwerke reduzieren diese Reibung durch eine nahezu sofortige Abwicklung. Intelligente Verträge können Sicherheiten überprüfen, Liquidationen automatisieren und Übertragungen programmgesteuert abschließen. Atkins stellte die Frage, ob traditionelle Clearing-Frameworks für Systeme mit atomarer Abwicklung weiterhin notwendig seien. Diese Überprüfung könnte die zukünftige Gestaltung tokenisierter Wertpapierplattformen in den Vereinigten Staaten beeinflussen. Ein separater Teil der Rede konzentrierte sich auf Krypto-Tresore, die Erträge in der Kette generieren. Diese Produkte kombinieren häufig Kredit-, Staking- und Treasury-Strategien in einer einzigen Struktur. Die SEC prüft, wie solche Produkte unter den Securities Act und den Investment Advisers Act passen. Die Aufsichtsbehörden scheinen sich darauf zu konzentrieren, zu bestimmen, wo Anlegerschutz erforderlich ist. Krypto-Ertragsplattformen haben sich rasant ausgeweitet, dennoch bleiben rechtliche Einordnungen unklar. Die Äußerungen von Atkins deuten darauf hin, dass die SEC individuellere Regeln für diese Produkte wünscht. Insgesamt scheint sich die Kryptowährungsregulierung der SEC von einer durchsetzungsorientierten Taktik hin zu einer infrastrukturspezifischen Politikgestaltung zu verlagern. Obwohl keine endgültigen Regeln bekannt gegeben wurden, prüft die Behörde nun offen, ob Blockchain-Märkte eine aktualisierte Rechtsarchitektur erfordern.