Cryptonews

Pentagon enthüllt internen Bitcoin-Betrieb zur Stärkung der digitalen Verteidigungsfähigkeiten

Quelle
cryptonewstrend.com
Veröffentlicht
Pentagon enthüllt internen Bitcoin-Betrieb zur Stärkung der digitalen Verteidigungsfähigkeiten

Inhaltsverzeichnis Die US-Regierung betreibt derzeit einen Bitcoin-Knoten, um dessen Potenzial in der Cybersicherheit zu testen. Admiral Samuel Paparo, Kommandeur des US-Indo-Pazifik-Kommandos, bestätigte dies vor dem Streitkräfteausschuss des Repräsentantenhauses. Er erklärte, das Militär schürfe Bitcoin nicht, sondern nutze den Knoten zur Netzwerküberwachung und für Betriebstests. Die Regierung betrachtet Bitcoin in erster Linie als kryptografisches und Blockchain-Tool und nicht als zu haltenden finanziellen Vermögenswert. Admiral Paparo sprach am Mittwoch vor dem Ausschuss und bestätigte die direkte Beteiligung der Regierung am Bitcoin-Netzwerk. „Wir haben derzeit einen Knotenpunkt im Bitcoin-Netzwerk“, sagte er dem Verteidigungsausschuss des Repräsentantenhauses. Er stellte jedoch klar, dass die Regierung zum jetzigen Zeitpunkt nicht am Bitcoin-Mining beteiligt sei. Der Fokus liegt weiterhin ausschließlich auf der Überwachung der Aktivität und der Durchführung sicherheitsrelevanter Betriebstests. Das Militär befindet sich derzeit in einer Experimentierphase hinsichtlich der praktischen Verwendung von Bitcoin. Paparo formulierte das Interesse während der Anhörung eher in technischer als in finanzieller Hinsicht. „Unser Interesse an Bitcoin gilt als Werkzeug der Kryptographie, als Blockchain und als wiederverwendbarer Proof-of-Work – als zusätzliches Werkzeug zur Sicherung von Netzwerken und zur Projektion von Macht“, sagte er. Dies positioniert Bitcoin als Verteidigungsressource und nicht als Reservevermögen. Er ging noch einen Schritt weiter und zog eine klare Grenze zwischen Investition und Anwendung. „Aus Sicht der militärischen Anwendung interessiere ich mich für Bitcoin als Werkzeug der Informatik“, fügte Paparo hinzu. Die Erklärung bekräftigt, dass das Engagement der Regierung auf Funktionalität beruht. Es handelt sich hierbei nicht um einen Schritt in Richtung Bitcoin-Akkumulation oder spekulatives Halten. Das Knotennetzwerk von Bitcoin erstreckt sich über Zehntausende Standorte weltweit. Diese Knoten sorgen gemeinsam für die Dezentralisierung, die Bitcoin sicher und manipulationssicher hält. Keine einzelne Partei kann das Netzwerk kontrollieren oder seinen Transaktionsvalidierungsprozess beeinflussen. Der einzelne Knotenpunkt der Regierung stellt daher keine strukturelle Bedrohung für die Unabhängigkeit von Bitcoin dar. Über die Cybersicherheit hinaus ging Admiral Paparo in derselben Anhörung auf eine umfassendere Kryptowährungspolitik ein. Er räumte ein, dass die Aufrechterhaltung der weltweiten Dominanz des US-Dollars den langfristigen strategischen Interessen des Militärs diene. Er verwies auf die jüngste Stablecoin-Gesetzgebung als einen bedeutenden Schritt zur Erreichung dieses Ziels. Dies verleiht dem wachsenden Engagement der Regierung mit digitalen Vermögenswerten eine weitere Dimension. Paparo verwies ausdrücklich auf den GENIUS Act, der letzten Sommer von Präsident Donald Trump unterzeichnet wurde. Das Gesetz legalisiert die Ausgabe von Stablecoins, bei denen es sich um an den US-Dollar gekoppelte Kryptowährungen handelt. „Der GENIUS Act ist ein großer Schritt vorwärts, der uns in diese Richtung bringt“, sagte er und bezog sich dabei auf die Dollar-Hegemonie. Seine Bemerkungen positionieren Stablecoins als Finanzinstrument zur Stärkung des globalen Einflusses der USA. Der Zusammenhang zwischen der Blockchain-Technologie von Bitcoin und der US-Militärstrategie wird immer deutlicher. Das Militär untersucht, wie das Bitcoin-Protokoll bestehende Verteidigungssysteme um Sicherheitsebenen erweitern kann. Dieser Ansatz betrachtet Bitcoin nicht als Rivalen zum traditionellen Finanzwesen, sondern als technische Ressource. Es spiegelt einen pragmatischen Wandel in der Art und Weise wider, wie Regierungen beginnen, sich mit der Krypto-Infrastruktur auseinanderzusetzen. Im weiteren Verlauf der Experimentierphase werden möglicherweise weitere Details über den gesamten Umfang und die Ergebnisse bekannt. Das Militär hat keine Einzelheiten zu den derzeit laufenden Einsatztests bekannt gegeben. Paparos Aussage stellt jedoch eine seltene öffentliche Anerkennung der direkten Regierungsbeteiligung an Bitcoin dar. Es signalisiert einen maßvollen, aber bewussten Schritt der US-Verteidigungsinstitutionen in den Kryptoraum.