Plume erhält von der Bermuda Monetary Authority eine Geschäftslizenz für digitale Vermögenswerte

Plume hat gerade einen der folgenreichsten regulatorischen Stempel im Bereich der Tokenisierung erhalten. Die Bermuda-Tochtergesellschaft des Blockchain-Netzwerks, Kimber Digital Assets Bermuda ISAC Ltd. (KDAB), hat sich am 20. Mai eine Digital Asset Business-Lizenz der Klasse M von der Bermuda Monetary Authority (BMA) gesichert und macht KDAB damit zum weltweit ersten regulierten On-Chain-Tresormanager.
Plume kann nun legal Tresor-Tokens erstellen und verteilen, die an tokenisierte institutionelle Vermögenswerte, Dinge wie Privatkredite, Immobilien und Rohstoffe, gebunden sind, und das alles unter Einhaltung von Anti-Geldwäsche- und Know-Your-Customer-Standards, die mit denen für Stablecoins vergleichbar sind.
Was die Lizenz tatsächlich ermöglicht
Die Klasse-M-Bezeichnung ist einer von drei Lizenztypen, die im Rahmen des Digital Asset Business Act der Bermudas verfügbar sind, einem Rahmenwerk, das seit 2018 gilt. In der Gerichtsbarkeit der Insel sind bereits große Kryptofirmen ansässig, darunter Circle und Coinbase.
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Vault-Token repräsentieren Teilanteile an Pools tokenisierter institutioneller Vermögenswerte – Hüllen um reale Finanzprodukte, die in der Kette leben, und ermöglichen Anlegern den Zugang zu Vermögenswerten, die traditionell eine Private-Banking-Beziehung und einen siebenstelligen Mindestbetrag erforderten.
Die Lizenz verpflichtet KDAB zur Einhaltung der AML- und KYC-Standards während des gesamten Lebenszyklus dieser Token, von der Ausgabe bis zur Verteilung.
Plume ist außerdem über die Kimber Transfer Agency LLC bei der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission als Transferagent registriert und schafft so ein Compliance-Rahmenwerk mit zwei Gerichtsbarkeiten, das zwei der wichtigeren Regulierungsumgebungen für digitale Vermögenswerte abdeckt.
Das Gesamtbild
Mit dem Digital Asset Business Act von Bermuda aus dem Jahr 2018 wurde ein strukturiertes Lizenzsystem geschaffen, bevor die meisten Länder überhaupt darüber nachgedacht hatten, wie ein Token zu klassifizieren ist.
Plume Network startete sein Mainnet im Juni 2025 und hat seitdem über seine Finanzprotokolle, einschließlich seines Nest-Tresorprotokolls, einen verteilten Vermögenswert von über 350 Millionen US-Dollar angesammelt.
Was das für Anleger bedeutet
Für institutionelle Anleger, die tokenisierte Vermögenswerte in Betracht ziehen, schafft Plumes doppelter Regulierungsstatus – ein von der BMA lizenzierter Tresormanager, der nach AML/KYC-Standards arbeitet, gepaart mit einer Registrierung als Transferagent bei der US-Börsenaufsicht SEC – einen Compliance-Stack, den Risikoausschüsse bewerten können.
Als „Weltneuheit“ in einer regulierten Kategorie zu gelten, bedeutet, dass es keinen direkten Präzedenzfall dafür gibt, wie Regulierungsbehörden Grenzfälle handhaben, von Token-Rücknahmen bei Marktstress bis hin zur gerichtsbarkeitsübergreifenden Durchsetzung.