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Post-Crash-Analyse enthüllt die Entwicklung von Bitcoin: Experten wägen ab, was als nächstes kommt

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Post-Crash-Analyse enthüllt die Entwicklung von Bitcoin: Experten wägen ab, was als nächstes kommt

In seinem jüngsten Bericht erklärte das Kryptowährungsanalyseunternehmen Glassnode, dass sich die kurzfristigen Aussichten für den Bitcoin-Markt allmählich abzuschwächen beginnen und die Anleger eine vorsichtigere Haltung einnehmen.

Dem Bericht zufolge stieg Bitcoin von über 60.000 US-Dollar auf über 82.000 US-Dollar. Auf diesen Anstieg folgte jedoch ein Verlust an Dynamik und der Preis fiel wieder in den Bereich von 77.000 US-Dollar zurück. Glassnode stellte fest, dass die Verkäufer kurzfristig die Kontrolle wiedererlangt haben. Unternehmensangaben zufolge nahm der Verkaufsdruck am Spotmarkt deutlich zu. Die Spot-CVD-Daten verzeichneten einen Rückgang um 848,7 %, während das Spot-Handelsvolumen um 4,2 % stieg. Diese Situation könnte eher auf ein erhöhtes kurzfristiges Handelsinteresse als auf optimistische Erwartungen der Anleger zurückzuführen sein.

Am Terminmarkt gingen die offenen Positionen um 2,9 % zurück. Glassnode gab an, dass dies darauf hindeutet, dass Anleger beim Einsatz von Hebelwirkung vorsichtiger agieren. Dennoch stiegen die Finanzierungszahlungen für Long-Positionen um 136,6 %, was darauf hindeutet, dass einige Anleger weiterhin mit einem Aufwärtstrend rechnen. Der starke Rückgang der Perpetual-CVD-Daten um 278,7 % zeigt jedoch, dass der Verkaufsdruck auf dem Markt weiterhin stark ist. Auch auf dem Optionsmarkt waren deutliche Veränderungen zu beobachten. Ein Anstieg der Optionen 25-Delta Skew-Daten um 42,75 % wurde als verstärkte Suche der Anleger nach einer Absicherung gegen Abwärtsrisiken interpretiert. Ein Anstieg der offenen Optionspositionen um 1,7 % und ein Anstieg der Volatilitätsspannen um 124,52 % deuteten jedoch darauf hin, dass der Markt in der kommenden Zeit volatilere Preisbewegungen erwartet.

Auf Seiten der institutionellen Anleger wurde festgestellt, dass die Stimmung bei traditionellen Finanzquellen schwach sei. Die MVRV-Quote bei US-Spot-Bitcoin-ETFs sank um 6,1 %, und auch die Netto-ETF-Zuflüsse verschlechterten sich stark. Ein Anstieg des ETF-Handelsvolumens um 7 % deutete jedoch auf eine anhaltende Handelsaktivität auf dem Markt hin.

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Glassnode stellte außerdem fest, dass die On-Chain-Daten gemischte Signale lieferten. Während die Zahl der aktiven Adressen zurückging, deutete der Anstieg des einheitenbereinigten Transfervolumens darauf hin, dass die Kapitalbewegungen in großem Umfang anhielten.

Das Unternehmen argumentierte, dass langfristige Anleger zwar weiterhin ihre Dominanz auf dem Markt ausbauen, der starke Rückgang des NUPL und der realisierten Gewinn-Verlust-Verhältnisse jedoch auf einen Rückgang der Marktbegeisterung hindeutet und dass Anleger defensivere Positionen einnehmen. Der Glassnode-Bericht schließt mit der Feststellung, dass die Gesamtstruktur des Bitcoin-Marktes zwar noch nicht vollständig zerstört ist, sich die Aussichten jedoch aufgrund der nachlassenden Dynamik, der Spotnachfrage und der spekulativen Positionen eingetrübt haben. Der Bericht stellt außerdem fest, dass Optionshändler eine stärkere Absicherung gegen Abwärtsrisiken anstreben, obwohl stabile Liquiditätsbedingungen und die langfristige Stärke der Anleger weiterhin für eine gewisse Widerstandsfähigkeit des Marktes sorgen.

*Dies ist keine Anlageberatung.