Renommierter Krypto-Analyst prognostiziert eine mögliche Markterholung und deutet an, dass der Tiefpunkt von Bitcoin unmittelbar bevorstehen könnte

In einer aktuellen Sendung traf sich der bekannte Kryptowährungsanalyst Benjamin Cowen mit anderen Marktexperten, um die aktuelle Bitcoin-Landschaft sowie die strategischen Manöver von MicroStrategy und seinem CEO Michael Saylor zu analysieren. Ein Diskussionsthema war der kürzliche Verkauf von 32 Bitcoins im Wert von etwa 2,5 Millionen US-Dollar durch MicroStrategy, der nach einer längeren Zeit der Inaktivität erfolgte. Cowen stellte klar, dass seine Absicht nicht darin bestand, Saylors Verkaufsentscheidung zu kritisieren, und räumte ein, dass er selbst zuvor Bitcoin verkauft hatte und dass eine Verurteilung des Schritts im Widerspruch zu seinen eigenen Handlungen stünde. Allerdings äußerte er seine Vorliebe dafür, den zugrunde liegenden Bitcoin-Vermögenswert gegenüber Unternehmensaktien wie MicroStrategy zu halten, und betonte die asymmetrische Beziehung zwischen beiden: Das Überleben von MicroStrategy hänge von Bitcoin ab, aber das Gegenteil sei nicht der Fall.
Eine separate Entwicklung, bei der ein Small-Cap-Altcoin eine 100-Millionen-Dollar-Partnerschaft ankündigte, löste Kontroversen über den Zeitpunkt der Ankündigung aus. Laut Cowen war jedoch nicht dieser spezielle Verkauf der Hauptauslöser für den Marktdruck, sondern die anhaltenden Abflüsse aus Spot-Bitcoin-ETFs in den letzten zwei Wochen. Cowen machte auf historische Muster aufmerksam und wies darauf hin, dass die Bitcoin-Preise in Jahren mit US-Zwischenwahlen häufig gegen Juni sinken und im selben Monat potenzielle Tiefststände erreicht werden. Er argumentierte, dass es ein fehlgeleiteter Versuch sei, Saylor zum Sündenbock für den aktuellen Abschwung zu machen, da es in früheren Zyklen zu ähnlichen Korrekturen gekommen sei.
Das Gespräch berührte auch die bevorstehenden Börsengänge (IPOs) der Technologiegiganten SpaceX, OpenAI und Anthropic, deren Bewertungen sich auf Billionen von Dollar belaufen. Cowen prognostizierte, dass diese hochkarätigen Notierungen zunächst erhebliche Liquidität in den Markt bringen und möglicherweise eine Korrektur an den Aktienmärkten auslösen würden. Im Zuge dieser Korrektur könnten Anleger ihre Portfolios neu bewerten und erwägen, Mittel in Bitcoin zu investieren, das sich dem Ende seines Bärenmarktes nähert, was zu einem neuen Bullen-Narrativ führt. Cowen warnte davor, gegen visionäre Unternehmer wie Elon Musk zu wetten, deren innovative Unternehmungen weiterhin die Marktlandschaft prägen.