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Gewinnvorschau von Rigetti Computing (RGTI): Sollten Anleger vor dem 11. Mai kaufen?

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Gewinnvorschau von Rigetti Computing (RGTI): Sollten Anleger vor dem 11. Mai kaufen?

Inhaltsverzeichnis Rigetti Computing (RGTI) wird am 11. Mai nach Börsenschluss seine Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 bekannt geben. Das Quantencomputing-Unternehmen wird bei etwa 18,34 US-Dollar gehandelt und steht vor großen Erwartungen der Marktteilnehmer. Die Aktivitäten von Rigetti Computing, Inc. und RGTI-Optionen deuten darauf hin, dass sich Händler auf erhebliche Volatilität einstellen, wobei die implizite Bewegung 17,56 % in beide Richtungen erreichen wird. Diese Zahl übertrifft deutlich die typische Post-Earnings-Bewegung von RGTI von 7,46 %, die in den vorherigen vier Quartalsberichten beobachtet wurde. Die Aktie hat im Laufe des Jahres 2025 erhebliche Schwankungen erfahren. Während die Aktien im letzten Monat um mehr als 32 % gestiegen sind, bleibt RGTI seit Januar um etwa 17 % unter Wasser, da die Marktstimmung gegenüber spekulativen Wachstumsaktien gemischt bleibt. Analystenprognosen deuten darauf hin, dass Rigetti im ersten Quartal einen Verlust von 0,04 US-Dollar pro Aktie ausweisen wird, was einen Fortschritt im Vergleich zum Defizit von 0,08 US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres darstellt. Die Umsatzprognosen liegen bei rund 4,09 Millionen US-Dollar, obwohl Zacks Konsens eine konservativere Schätzung von 3,25 Millionen US-Dollar nahelegt. Rigettis jüngster Quartalsbericht enthielt eine positive Gewinnüberraschung von 40 %. Das Quantencomputerunternehmen hat in drei seiner letzten vier Quartale die Erwartungen der Wall Street übertroffen und eine durchschnittliche Überraschungsrate von 9,17 % erzielt. Mehrere Faktoren werden die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen, wenn die Ergebnisse am 11. Mai vorliegen. Die Entwicklung der Hardware-Verkäufe steht ganz oben auf der Liste. Marktbeobachter werden Aktualisierungen zu Rigettis 8,4-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem indischen C-DAC für ein 108-Qubit-Quantensystem sowie Zusagen in Höhe von 5,7 Millionen US-Dollar für zwei 9-Qubit-Novera-Systeme, deren Lieferung im ersten Halbjahr 2026 geplant ist, prüfen. Der Einsatz von Rigettis 108-Qubit-Cepheus-1-108Q-System stellt eine weitere bedeutende Entwicklung dar. Letzten Monat wurde dieses System über die proprietäre Cloud-Infrastruktur von Rigetti und Amazon Braket zugänglich und etablierte sich als erster supraleitender Quantencomputer mit über 100 Qubits, der auf AWS verfügbar ist. Der technische Fortschritt in der Gate-Treue wird großes Interesse wecken. Rigetti hat vor kurzem mithilfe seiner adiabatischen CZ-Gate-Architektur eine Zwei-Qubit-Gate-Genauigkeit von 99,9 % bei Gate-Geschwindigkeiten von 28 Nanosekunden erreicht. Das Unternehmen strebt an, bis zum Jahresende eine Zwei-Qubit-Gate-Genauigkeit von 99,5 % zu erreichen. Die strategischen Pläne zielen darauf ab, in künftigen Iterationen Systeme mit mehr als 1.000 Qubits zu entwickeln. Die finanzielle Lage bleibt ein entscheidender Gesichtspunkt für Quantenunternehmen vor der Rentabilität. Rigetti verfügt über Barreserven in Höhe von rund 590 Millionen US-Dollar ohne Schuldenverpflichtungen und bietet damit erhebliche Kapazitäten für die weitere Forschung und Entwicklung sowie Initiativen zur Systemverbesserung. RGTI verfügt derzeit über ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von 12,22 und übertrifft damit die Konkurrenten IonQ (5,05) und D-Wave Quantum (10,34). Dieser Bewertungsaufschlag deutet darauf hin, dass die Anleger erhöhte Wachstumsannahmen in den Aktienkurs einbezogen haben. Die Analystenstimmung geht für RGTI in Richtung „Moderater Kauf“, bestehend aus acht Kaufempfehlungen und drei Halten-Ratings. Das Konsenskursziel von 30,67 US-Dollar deutet auf ein Aufwärtspotenzial von etwa 67 % gegenüber dem aktuellen Handelsniveau hin. Zu Beginn der Gewinnmitteilung belegt Rigetti einen Zacks-Rang von #3 (Halten), begleitet von einem Gewinn-ESP von 0,00 %, was darauf hindeutet, dass das quantitative Modell für dieses Quartal keine ausgeprägte positive Überraschung erwartet. Auch die konkurrierenden Quantencomputer-Unternehmen IonQ und D-Wave Quantum werden in den kommenden Wochen ihre Ergebnisse veröffentlichen. Die neueste technische Errungenschaft des Unternehmens – 99,9 % Zwei-Qubit-Gate-Genauigkeit bei Geschwindigkeiten von 28 Nanosekunden – wurde von der Führung als entscheidender Meilenstein auf dem Weg zu kommerziell nutzbaren Quantensystemen im großen Maßstab hervorgehoben.