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Der CEO von Robinhood sagt, die USA seien „sehr nah“ an der Verabschiedung des Crypto Clarity Act

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CryptoNewsTrend
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Der CEO von Robinhood sagt, die USA seien „sehr nah“ an der Verabschiedung des Crypto Clarity Act

Vlad Tenev von Robinhood gab bekannt, dass die USA kurz vor der Verabschiedung des Crypto Clarity Act stehen, einem Gesetz, das erstmals einen formellen Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte in Amerika schaffen würde.

Wichtige Erkenntnisse:

Vlad Tenev, CEO von Robinhood, sagte am 8. Mai 2026, dass die USA kurz vor der Verabschiedung des Crypto Clarity Act stünden.

Senatorin Angela Alsobrooks sagte, das Renditeproblem, das die Gesetzgebung zur Bitcoin-Marktstruktur blockiert, sei nun gelöst.

Der Crypto Clarity Act würde definieren, welche digitalen Vermögenswerte nach US-Recht Wertpapiere und welche Waren sind.

Wegweisende Gesetzgebung für digitale Finanzen

Der Mitbegründer und Geschäftsführer von Robinhood sagte am Freitag, dass die USA die Verabschiedung des Crypto Clarity Act abschließen, der eine klare rechtliche Definition dafür liefern würde, welche Token als Wertpapiere gelten und welche als Waren behandelt werden sollten.

Der Crypto Clarity Act ist eines der Gesetzesvorhaben mit der größten Lobbyarbeit in der Geschichte der Digital-Asset-Branche, da Krypto-Unternehmen seit Jahren in regulatorischen Grauzonen agieren.

Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) beispielsweise sind wiederholt über die Zuständigkeit gestritten, während einzelne Unternehmen mit Durchsetzungsmaßnahmen konfrontiert waren, bei denen es nur begrenzte gesetzgeberische Leitlinien gab, auf die sie sich stützen konnten.

Lösung des „Ertragsproblems“ und der Auswirkungen auf die Branche

Tenevs Äußerungen gehen einher mit einem damit verbundenen gesetzgeberischen Durchbruch, da US-Senatorin Angela Alsobrooks am Freitag separat bestätigte, dass ein wichtiger Knackpunkt im Bitcoin-Marktstrukturgesetz, bekannt als „Renditeproblem“, gelöst wurde. „Ich denke, dass es durchgehen kann, das tue ich wirklich“, sagte sie und verlieh dem historisch schwierigen Weg der Gesetzgebung parteiübergreifende Glaubwürdigkeit.

Bildquelle: X

Die Renditefrage bezieht sich auf die seit langem bestehende Meinungsverschiedenheit im Kongress darüber, wie Einsatzprämien, renditeträchtige Kryptokonten und andere renditegenerierende digitale Vermögensprodukte nach Bundesrecht klassifiziert und reguliert werden sollten. Mit seiner Resolution wird ein erhebliches Hindernis für das Gesamtpaket beseitigt.

Für Robinhood ist regulatorische Klarheit eine unmittelbare geschäftliche Notwendigkeit, da die Plattform in den letzten zwei Jahren stark auf digitale Vermögenswerte ausgeweitet hat, den Handel mit Dutzenden von Kryptowährungen anbietet und Krypto-Wallet-Funktionen für ihre wachsende Privatnutzerbasis einführt.

Darüber hinaus wächst branchenweit das Streben nach Rechtssicherheit, wobei große Börsen, Vermögensverwalter und Stablecoin-Emittenten alle argumentieren, dass der „Regulation by Enforcement“-Ansatz der SEC (gekennzeichnet durch aufsehenerregende Maßnahmen gegen Firmen wie Coinbase und andere) Krypto-Innovationen ins Ausland verdrängt und US-Unternehmen gegenüber internationalen Konkurrenten strukturell benachteiligt hat.

Der Crypto Clarity Act profitiert auch von einem unterstützenden politischen Hintergrund, da die Regierung von Präsident Trump breite Unterstützung für die Krypto-Gesetzgebung signalisiert hat und in den letzten Monaten mehrere parteiübergreifende Gesetzentwürfe zu digitalen Vermögenswerten im Kongress eingebracht wurden.