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Das Senatsgremium stimmt Warsh für den Spitzenposten bei der Zentralbank zu, dennoch bleibt die Unsicherheit in einer beispiellosen Wendung bestehen

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Das Senatsgremium stimmt Warsh für den Spitzenposten bei der Zentralbank zu, dennoch bleibt die Unsicherheit in einer beispiellosen Wendung bestehen

Es hat eine entscheidende Entwicklung stattgefunden, die eng mit der Zukunft der Geldpolitik in den USA zusammenhängt. Kevin Warsh, der von Präsident Donald Trump zum Chef der Federal Reserve ernannt wurde, wurde vom Bankenausschuss des Senats genehmigt.

Bei der Abstimmung im Ausschuss wurde Warshs Nominierung mit 13 zu 11 Stimmen angenommen. Dieses Ergebnis bringt Warsh seinem Amtsantritt einen Schritt näher, bevor die Amtszeit des derzeitigen Vorsitzenden Jerome Powell am 15. Mai endet. Im nächsten Schritt wird die Nominierung zur endgültigen Bestätigung an den Senat weitergeleitet. Der Nominierungsprozess verlief inmitten politischer Spannungen. Der republikanische Senator Thom Tillis hatte Warshs Nominierung zuvor blockiert. Dieses Hindernis wurde jedoch beseitigt und der Prozess gewann wieder an Dynamik, nachdem das Justizministerium seine strafrechtlichen Ermittlungen zu den Renovierungskosten des Washingtoner Hauptquartiers der Federal Reserve vorübergehend eingestellt hatte.

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Man geht davon aus, dass die Fed im Falle Warshs Amtsantritt eine der umfassendsten Transformationen der letzten Jahre erleben könnte. Während seines Nominierungsprozesses plädierte Warsh für einen, wie er es nannte, „Regimewechsel“, der darauf abzielte, die Bilanz der Fed um rund 6,7 Billionen US-Dollar zu schrumpfen, einen neuen Rahmen für das Inflationsmanagement zu schaffen und die Art und Weise zu ändern, wie die Institution mit der Öffentlichkeit kommuniziert. Er bot jedoch keinen detaillierten Fahrplan an, wie diese Ziele erreicht werden könnten. Andererseits verdeutlichte der Abstimmungsprozess auch die politische Polarisierung. Laut Nick Timiraos wurde Warshs Nominierung im Bankenausschuss des Senats ausschließlich nach parteipolitischen Gesichtspunkten genehmigt und erhielt von keinem demokratischen Senator die Unterstützung. Der demokratische Senator Raphael Warnock reagierte jedoch negativ auf den Prozess und erklärte, dass er Warshs schriftliche Antworten auf die Fragen für unzureichend halte.

Diese Entwicklung offenbarte auch ein seltenes Szenario bei den Nominierungen für den FED-Vorsitz. Vor 2020 galt es als Ausnahme, dass über Nominierungen für FED-Vorsitzende nach Parteigrenzen abgestimmt wurde, wobei die beiden vorherigen Nominierungen von Jerome Powell breite Unterstützung von 22:1 und 23:1 erhielten. Im Gegensatz zu dieser Tradition geht Warshs Nominierung jedoch mit einer erheblichen politischen Spaltung einher.

*Dies ist keine Anlageberatung.

Das Senatsgremium stimmt Warsh für den Spitzenposten bei der Zentralbank zu, dennoch bleibt die Unsicherheit in einer beispiellosen Wendung bestehen