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Silizium-Showdown: Welcher Halbleiterriese wird im neuen Jahr die Oberhand gewinnen?

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cryptonewstrend.com
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Silizium-Showdown: Welcher Halbleiterriese wird im neuen Jahr die Oberhand gewinnen?

Inhaltsverzeichnis Die Halbleiterrivalität zwischen Intel und AMD geht weiter, doch die Marktstimmung im Jahr 2025 zeigt stark unterschiedliche Anlegeraussichten. Ein Unternehmen zeigt deutliche Expansionsdynamik. Das andere stellt eine in Arbeit befindliche Wiederbelebungsmaßnahme dar. Schauen wir uns an, was die Finanzdaten verraten. AMD hat im Jahr 2025 eine außergewöhnliche Leistung abgeliefert. Der Halbleiterhersteller gab einen Rekordjahresumsatz von insgesamt 34,6 Milliarden US-Dollar bekannt und erzielte eine Bruttomarge von 50 % sowie einen Nettogewinn von 4,3 Milliarden US-Dollar. Auf Non-GAAP-Basis gemessen erreichte das Betriebsergebnis 7,8 Milliarden US-Dollar. Advanced Micro Devices, Inc., AMD Die Rechenzentrumssparte erwies sich als wichtigster Umsatzkatalysator. Der Rechenzentrumsbetrieb von AMD erwirtschaftete im Jahr 2025 16,6 Milliarden US-Dollar. Diese Leistung ist auf die steigende Nachfrage nach Serverprozessoren der Marke EPYC in Kombination mit dem Produktportfolio des Unternehmens für künstliche Intelligenz zurückzuführen. AMD verfügt über vielfältige Einnahmequellen, die über die Rechenzentren hinausgehen. Die Bereiche Client und Gaming trugen zusammen 14,6 Milliarden US-Dollar bei, während Embedded-Produkte weitere 3,5 Milliarden US-Dollar beisteuerten. Dieser Multi-Segment-Ansatz bietet AMD eine größere Umsatzstabilität im Vergleich zu Wettbewerbern, die auf engere Produktkategorien angewiesen sind. Wall-Street-Analysten reagierten positiv. Von den 40 von MarketBeat beobachteten Analysten geben 31 AMD eine Kaufempfehlung und 1 die Empfehlung „Stark kaufen“. Das konsensmäßige 12-Monats-Kursziel liegt bei 296,44 US-Dollar. Intel behauptet höhere absolute Umsatzzahlen. Der Gesamtumsatz des Unternehmens im Jahr 2025 belief sich auf 52,9 Milliarden US-Dollar, obwohl dies ein Nullwachstum gegenüber dem Vorjahr darstellte. Der Umsatz ging im vierten Quartal um 4 % auf 13,7 Milliarden US-Dollar zurück. Intel Corporation, INTC Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 zeigte bescheidene Fortschritte. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 7 % auf 13,6 Milliarden US-Dollar. Allerdings blieb Intels GAAP-Gewinn pro Aktie im Berichtszeitraum mit (0,73) US-Dollar im Verlustbereich. Diese anhaltend negative Ertragslage erklärt, warum Intel von den meisten Marktteilnehmern weiterhin als „Turnaround“-Chance und nicht als „Wachstums“-Investition eingestuft wird. Intel verfügt weiterhin über erhebliche Vorteile, darunter operative Größe, ein etabliertes Kunden-Ökosystem und strategische Ambitionen bei der Auftragsfertigung von Chips über seine Gießereibetriebe. Doch Anleger fordern von diesen strategischen Initiativen eine nachhaltige Rentabilität, bevor sie ihre Aussichten überdenken. Die Stimmung der Analysten spiegelt diese vorsichtige Haltung wider. Von den 40 Analysten, die Intel beobachten, geben 25 die Bewertung „Halten“, 11 die Empfehlung „Kaufen“ und 4 die Bewertung „Verkaufen“. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 72,98 $. Die neuesten Quartalsergebnisse von Intel bestätigten die Leistung im ersten Quartal 2026: 13,6 Milliarden US-Dollar Umsatz, begleitet von einem GAAP-Verlust von (0,73) US-Dollar pro Aktie. Diese Halbleiterkonkurrenten sind auf sich überschneidenden Märkten tätig und verfolgen gleichzeitig völlig unterschiedliche Geschäftsverläufe. AMD demonstriert derzeit Ausführungsdynamik. Intel nutzt die betriebliche Größe. Die Einbeziehung in ein Portfolio hängt davon ab, ob Anleger nachweisliches Wachstum oder Aufwärtspotenzial bei Umstrukturierungen priorisieren.