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Sony und Nintendo sehen sich aufgrund der KI-Nachfrage einem Anstieg der Speicherpreise gegenüber

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Sony und Nintendo sehen sich aufgrund der KI-Nachfrage einem Anstieg der Speicherpreise gegenüber

Der unstillbare Appetit der KI-Industrie auf Speicherchips trifft Gamer jetzt dort, wo es weh tut: in ihren Geldbeutel. Sowohl Sony als auch Nintendo haben die Konsolenpreise erhöht, da der weltweite Speichermangel, der durch den massiven Ausbau von KI-Rechenzentren verursacht wird, das Angebot für alle anderen verknappt.

Die Zahlen sind krass

Die Preise für Speicherchips haben sich im ersten Quartal 2026 verdoppelt. Aber es kommt noch schlimmer: Prognosen deuten auf einen weiteren Preisanstieg von 63 % im zweiten Quartal 2026 hin.

Nintendo reagierte mit einer Erhöhung des Preises für die Switch 2 um 50 US-Dollar auf 499,99 US-Dollar in den USA, mit einer entsprechenden Erhöhung um 10.000 Yen auf rund 60.000 Yen in Japan. Sony ging noch einen Schritt weiter und erhöhte den Preis für die PlayStation 5 um 100 US-Dollar auf 649,99 US-Dollar.

Sony geht offenbar davon aus, dass diese erhöhten Preise mindestens bis 2027 anhalten werden.

Warum KI den Speichervorrat verschlingt

KI-Rechenzentren benötigen enorme Mengen an Speicher mit hoher Bandbreite, um große Sprachmodelle, Bildgeneratoren und das wachsende Ökosystem von KI-Anwendungen zu trainieren und auszuführen. Das ist nicht nur ein Gaming-Problem. Smartphones, Laptops und Autos leiden alle unter der gleichen Versorgungsknappheit.

Große Chiphersteller investieren Milliarden in neue Produktionskapazitäten, um den Mangel zu beheben. Branchenschätzungen gehen davon aus, dass es mindestens ein Jahr dauern wird, bis die zusätzliche Kapazität in Betrieb genommen wird, was mit der Erwartung von Sony übereinstimmt, dass die erhöhten Preise bis 2027 anhalten werden.

Sony und Nintendo sehen sich aufgrund der KI-Nachfrage einem Anstieg der Speicherpreise gegenüber