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Südkorea, ein Krypto-Hub, führt hohe Steuern auf Krypto-Assets ein

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Südkorea, ein Krypto-Hub, führt hohe Steuern auf Krypto-Assets ein

Die südkoreanische Regierung bereitet die unverzügliche Umsetzung ihres Plans zur Besteuerung von Kryptowährungen vor. Laut einer Erklärung des südkoreanischen Finanz- und Wirtschaftsministeriums wird die Steuer auf Krypto-Assets wie geplant im Januar nächsten Jahres in Kraft treten. Beamte erklärten, dass der rechtliche Hinweis zu der Verordnung in Kürze veröffentlicht werde.

Moon Kyung-ho, Leiter der Einkommensteuerbehörde im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, gab bekannt, dass Südkoreas National Tax Service an verschiedenen technischen und betrieblichen Vereinbarungen mit den fünf führenden Kryptowährungsplattformen des Landes arbeitet: Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax. Beamte gaben an, dass die Koordinierung mit den Börsen im Gange sei, um die reibungslose Umsetzung des Steuersystems sicherzustellen.

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Nach dem aktuellen Einkommensteuergesetz werden ab dem 1. Januar Einkünfte aus der Übertragung oder Ausleihe von Krypto-Vermögenswerten als „sonstige Einkünfte“ kategorisiert. Dementsprechend wird ein Gesamtsteuersatz von 22 % auf Gewinne angewendet, die 2,5 Millionen südkoreanische Won übersteigen. Dieser Satz setzt sich aus 20 % Einkommenssteuer und 2 % lokaler Einkommenssteuer zusammen.

Es wird erwartet, dass die neue Regelung rund 13,26 Millionen Kryptowährungsinvestoren betreffen wird. Südkorea will durch die Verabschiedung seines seit langem aufgeschobenen Krypto-Steuerplans einen umfassenderen Steueraufsichtsprozess auf dem Markt für digitale Vermögenswerte einführen. *Dies ist keine Anlageberatung.

Südkorea, ein Krypto-Hub, führt hohe Steuern auf Krypto-Assets ein