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Südkoreas FSC prüft die 700-Millionen-Dollar-Investition der Hana Bank in den Upbit-Eigentümer Dunamu

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Südkoreas FSC prüft die 700-Millionen-Dollar-Investition der Hana Bank in den Upbit-Eigentümer Dunamu

Inhaltsverzeichnis Die Financial Services Commission von Südkorea hat eine umfassende Prüfung des geplanten Erwerbs einer 6,55-prozentigen Beteiligung an Dunamu durch die Hana Bank eingeleitet. Diese etwa 700 Millionen US-Dollar teure Transaktion würde die große Geschäftsbank über eine Investitionsstruktur unter Beteiligung von Kakao Investment mit dem Betreiber von Upbit verbinden. Die behördliche Prüfung konzentriert sich auf die Frage, ob diese Vereinbarung im Widerspruch zu Koreas etabliertem Bank-Handel-Trennungsrahmen inmitten des wachsenden Kryptowährungs-Finanzsektors des Landes steht. Die Hana Bank hat vorgeschlagen, Dunamu-Aktien, die derzeit von Kakao Investment gehalten werden, im Rahmen einer Transaktion im Wert von fast 700 Millionen US-Dollar zu erwerben. Im Falle einer Genehmigung würde diese Übernahme die Hana Bank zum viertgrößten Anteilseigner von Dunamu machen. Die Financial Services Commission prüft derzeit, ob diese Vereinbarung mit den bestehenden regulatorischen Grenzen vereinbar ist. Die Finanzaufsichtsbehörde behandelt diese Transaktion als indirekte Eigentumsbeteiligung an Dunamu, unabhängig von der Vermittlerposition von Kakao Investment. Der FSC plant, bei diesem geplanten Deal einheitliche Prüfkriterien anzuwenden. Beamte haben keine unmittelbaren Pläne zur Lockerung der derzeitigen Trennungsanforderungen zwischen Bank und Handel angedeutet. Seit 2017 verbieten südkoreanische Vorschriften Finanzinstituten den direkten Besitz von Vermögenswerten in virtuellen Währungen. Darüber hinaus haben die Aufsichtsbehörden die Verbindungen der Banken zu Betreibern von Kryptowährungsbörsen durch Verwaltungsanweisungen eingeschränkt. Diese Bestimmungen zielen darauf ab, die Trennung zwischen dem traditionellen Finanzrisiko und dem Geschäftsbetrieb mit digitalen Vermögenswerten aufrechtzuerhalten. Diese geplante Investition der Hana Bank stellt einen ungewöhnlichen Schritt dar, da traditionelle Geschäftsbanken selten wesentliche Anteile an börsenbezogenen Unternehmen erwerben. Die Dunamu-Transaktion findet statt, während Korea weiterhin umfassende Gesetze zu digitalen Vermögenswerten entwickelt. Folglich könnte dieser Deal Einfluss darauf haben, wie die Aufsichtsbehörden künftig mit bankfinanzierten Kryptowährungsinvestitionen umgehen. Andere südkoreanische Finanzkonglomerate haben Tochtergesellschaften für vergleichbare Kryptowährungsunternehmen genutzt. Die Mirae Asset Group hat die Beteiligung von Korbit durch Mirae Asset Consulting untersucht. Korea Investment & Securities ist hinsichtlich angeblicher Gespräche mit Coinone vorsichtig vorgegangen. Die Regulierungslandschaft bleibt teilweise definiert, da bestehende Beschränkungen eher auf aufsichtsrechtliche Richtlinien als auf Gesetzesgesetze zurückzuführen sind. Gesetzgebende Körperschaften haben erwogen, diese Beschränkungen in formelle Gesetze zu digitalen Vermögenswerten aufzunehmen. Dennoch stößt das Rahmengesetz zu digitalen Vermögenswerten weiterhin auf verfahrenstechnische Hürden in der Nationalversammlung. Durch den führenden Marktanteil von Upbit bei den Handelsaktivitäten behält Dunamu seine zentrale Rolle im südkoreanischen Kryptowährungs-Ökosystem bei. Das Unternehmen sieht sich auch mit umfassenderen organisatorischen Veränderungen im Zusammenhang mit der erwarteten Konsolidierung von Naver Financial konfrontiert. Diese Fusion erfordert eine gesonderte behördliche Genehmigung, bevor eine endgültige Unternehmensstruktur in Kraft treten kann. Die vorgeschlagene Eigentümerposition der Hana Bank könnte künftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich digitaler Finanzdienstleistungen erleichtern. Dennoch wird die Bewertung des FSC den zulässigen Umfang der Bankbeteiligung an börsennahen Unternehmen bestimmen. Die Entscheidung könnte auch eine Richtung für andere Finanzorganisationen sein, die eine Beteiligung im Kryptowährungssektor anstreben.

Südkoreas FSC prüft die 700-Millionen-Dollar-Investition der Hana Bank in den Upbit-Eigentümer Dunamu