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TeraWulf erwirbt Muskie Data Campus und erweitert die KI-Infrastruktur auf über 2,8 GW

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TeraWulf erwirbt Muskie Data Campus und erweitert die KI-Infrastruktur auf über 2,8 GW

TeraWulf Inc. hat sich gerade ein weiteres riesiges Grundstück in Kentucky gekauft, und die Wall Street war offenbar begeistert. Das an der Nasdaq notierte Unternehmen erwarb den Muskie Data Campus im Osten von Kentucky, ein Deal, der sein gesamtes digitales Infrastrukturportfolio auf über 2,8 Gigawatt Leistungskapazität erweitert, die für KI- und Hochleistungs-Computing-Workloads ausgelegt ist.

Die Aktien von WULF stiegen nach der Ankündigung um mehr als 12 %.

Was TeraWulf tatsächlich gekauft hat

Der Muskie Data Campus befindet sich auf einer Fläche von rund 285 Hektar im 1.000 Hektar großen EastPark Industrial Park im Osten von Kentucky. TeraWulf erwarb den Standort von Industrial Equity Partners, wobei die finanziellen Konditionen nicht bekannt gegeben wurden. Der Deal wurde am 22. Mai abgeschlossen und am 26. Mai öffentlich bekannt gegeben.

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Der Campus soll letztendlich mehr als 1 GW Gesamtkapazität für KI und HPC bereitstellen. TeraWulf legt den Schalter jedoch nicht auf einmal um. Der Ausbau erfolgt schrittweise. Die erste 500-MW-Tranche soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2028 in Betrieb genommen werden, weitere 500 MW sind für die zweite Hälfte des Jahres 2030 geplant.

Das Unternehmen hat bereits Energiedienstleistungsverträge mit Kentucky Power abgeschlossen.

Kentucky wird zur Machtbasis von TeraWulf

Muskie ist nun TeraWulfs zweiter Datencampus in Kentucky und schließt sich dem bestehenden 480 MW Justified Data Campus in Hancock County an. Zusammengenommen stellen allein diese beiden Einrichtungen in Kentucky eine beträchtliche Konzentration rechenfähiger Infrastruktur in einem Bundesstaat dar, der günstige energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen bietet.

Was das für Anleger bedeutet

Der Aktienanstieg von 12 % sagt einen Teil der Geschichte aus, aber die interessantere Frage ist, ob TeraWulf diese Zeitpläne tatsächlich einhalten kann. Das Versprechen von 500 MW bis Ende 2028 und weiteren 500 MW bis 2030 ist ehrgeizig. Beim Bau von Rechenzentren kommt es bekanntermaßen zu Verzögerungen, Engpässen in der Lieferkette für Elektrogeräte und Genehmigungsproblemen.

Der Vorteil von TeraWulf, falls vorhanden, liegt in der Machtbeschaffung. Die Wurzeln des Unternehmens im energieintensiven Bitcoin-Mining verschafften ihm institutionelles Wissen über den Abschluss groß angelegter Stromverträge, was heute wohl der schwierigste Teil beim Aufbau von KI-Rechenzentren ist.

Mit über 2,8 GW Gesamtinfrastruktur in seinem Portfolio und zwei großen Campusstandorten in Kentucky, die seine Strategie verankern, hat sich TeraWulf einen klaren Vorsprung im KI-Machtwettlauf gesichert.

TeraWulf erwirbt Muskie Data Campus und erweitert die KI-Infrastruktur auf über 2,8 GW