Die Bank of Canada hat einen Überraschungsbericht zu einem Altcoin veröffentlicht

Die Bank of Canada hat eine bemerkenswerte neue Studie zum Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) veröffentlicht. Der Bericht analysiert umfassend den Betrieb, die Risiken und die Nachhaltigkeit des DeFi-Kreditmarktes, insbesondere durch das Aave V3-Protokoll.
Die Studie untersuchte Daten auf Transaktionsebene von Aave V3, einem der größten DeFi-Kreditprotokolle in Bezug auf den Total Value Locked (TVL), und detailliert das Ertragsmodell, das Benutzerverhalten und die Liquidationsdynamik der Plattform. Die Ergebnisse zeigten, dass der DeFi-Kreditmarkt das Potenzial hat, eine Alternative zum traditionellen Finanzsystem zu sein, wiesen aber auch auf erhebliche strukturelle Risiken hin. Dem Bericht zufolge wird der Großteil der Einnahmen von Aave mit einer begrenzten Anzahl von Token generiert. Dies weist darauf hin, dass die Umsatzstruktur der Plattform von bestimmten Vermögenswerten abhängt und auf eine begrenzte Diversifizierung hindeutet. Die Untersuchung ergab auch, dass ein erheblicher Teil der Benutzer „rekursive Leverage“-Strategien verwendet. Bei dieser Methode leihen sich Anleger Geld gegen Sicherheiten und leihen sich dann erneut Geld aus, indem sie das geliehene Geld als Sicherheit verwenden, wodurch ihre Positionen wachsen. Obwohl das System eine übermäßige Besicherung erfordert, kommt dieses Verhalten vor allem bei großen und professionellen Anlegern häufig vor.
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Bemerkenswert waren auch die Erkenntnisse zum Liquidationsmechanismus. Der Bericht fügte hinzu, dass Liquidationen bei plötzlichen Preisrückgängen im Allgemeinen in „Wellen“ erfolgen und dass Großanleger von diesen Prozessen überproportional betroffen sind. Es wurde angegeben, dass die während der Liquidation entstandenen Verluste, einschließlich Strafgebühren und verpasster Preiserholungen, zwischen 10 % und 30 % des liquidierten Vermögens betragen können. Die Studie verglich auch DeFi-Kreditsysteme mit traditionellem Bankwesen. Während DeFi-Protokolle die Vorteile niedriger Betriebskosten und hoher Automatisierung bieten, sind sie für ihre begrenzte Kreditflexibilität und die strengen Vorschriften für das Risikomanagement bekannt. Insbesondere der Mangel an Identitätsprüfung und regulatorischer Aufsicht wurde als Faktor identifiziert, der die Verwundbarkeit des Systems erhöhen könnte.
*Dies ist keine Anlageberatung.