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Billionen-Dollar-Schatz: Der Bitcoin-Vorrat des Bundes könnte private Bestände in den Schatten stellen, so ein führender Börsenmanager

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Billionen-Dollar-Schatz: Der Bitcoin-Vorrat des Bundes könnte private Bestände in den Schatten stellen, so ein führender Börsenmanager

Brian Armstrong, CEO von Coinbase, hat die Aussicht darauf geäußert, dass die US-Regierung Bitcoin-Reserven in Höhe von unglaublicher 1 Billion US-Dollar anhäufen wird. Er sieht eine Zukunft vor, in der Amerikas bestehende Kryptowährungsbestände in Kombination mit geplanten Käufen der Bundesregierung die Reserven des Landes in beispiellose Höhen treiben werden. Im Februar 2026 ist die US-Bundesregierung mit geschätzten 328.372 BTC bereits der größte bekannte staatliche Bitcoin-Inhaber.

Der Großteil des Bitcoin-Bestands der Regierung wurde nicht durch direkte Käufe erworben, sondern durch Beschlagnahmungen im Rahmen öffentlichkeitswirksamer Operationen wie der Silk Road-Pleite, Ransomware-Bekämpfungen und Einziehungsmaßnahmen des Bundes. Historisch gesehen bestand der Ansatz der Regierung darin, diese beschlagnahmten Münzen umgehend zu versteigern. Diese Strategie erfuhr jedoch im März 2025 eine deutliche Änderung, als Präsident Trump eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung der strategischen Bitcoin-Reserve der USA unterzeichnete, die die Regierung anwies, ihre verfallenen Bitcoins in einer dauerhaften Reserve zu konsolidieren, anstatt sie zu verkaufen.

Armstrongs Prognose einer Bitcoin-Reserve in Höhe von 1 Billion US-Dollar basiert nicht nur auf den aktuellen Beständen der Regierung, sondern stützt sich auch stark auf den von Senatorin Cynthia Lummis vorgeschlagenen BITCOIN-Gesetzentwurf. Der Gesetzentwurf wurde am 31. Juli 2024 eingebracht und am 11. März 2025 mit Unterstützung von fünf mitunterstützenden Senatoren wieder eingeführt. Er sieht vor, dass die USA über einen Zeitraum von fünf Jahren 1 Million BTC unter Verwendung bestehender Bundesmittel kaufen. Im Falle einer Verabschiedung hätte dieses Gesetz tiefgreifende Auswirkungen auf den Markt, da es nicht nur eine erhebliche Quelle des Verkaufsdrucks beseitigen würde, sondern möglicherweise auch eine neue Nachfragewelle auslösen würde.

Auch das Potenzial für andere G20-Staaten, in die Fußstapfen Amerikas zu treten und eigene Bitcoin-Reserven aufzubauen, sei laut Armstrong ein Faktor. Dies könnte weitreichende Auswirkungen auf den Markt haben, da eine Verlagerung der Rolle der Regierung von einem regelmäßigen Verkäufer zu einem beständigen Käufer die Angebotslandschaft grundlegend verändern würde. Für Investoren ist die wichtigste Erkenntnis, dass der Fortschritt des BITCOIN-Gesetzes durch den Kongress entscheidend dafür sein wird, wie wahrscheinlich es ist, dass die US-Regierung ein wichtiger Akteur auf dem Bitcoin-Markt wird. Während die Durchführungsverordnung eine Grundlage für die Bitcoin-Reserve der Regierung bildet, ist die vorgeschlagene Gesetzgebung von entscheidender Bedeutung für die Verwirklichung von Armstrongs Billionen-Dollar-Prognose, und Investoren müssen den Fortschritt des Gesetzentwurfs genau beobachten, um die potenziellen Risiken und Chancen abzuschätzen.

Billionen-Dollar-Schatz: Der Bitcoin-Vorrat des Bundes könnte private Bestände in den Schatten stellen, so ein führender Börsenmanager