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Trump unterzeichnet zwei wichtige Anordnungen, die Krypto und Bankwesen verändern könnten

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Trump unterzeichnet zwei wichtige Anordnungen, die Krypto und Bankwesen verändern könnten

Präsident Donald Trump hat zwei wichtige Durchführungsverordnungen unterzeichnet, die sich auf Krypto, Fintech und das US-Bankensystem konzentrieren, und die Kryptoindustrie schenkt ihnen große Aufmerksamkeit.

Die Anordnungen verfolgen einen zweiseitigen Ansatz. Das eine zielt darauf ab, Krypto- und Fintech-Unternehmen den Zugang zum traditionellen Finanzwesen zu erleichtern, während das andere die Regeln für die Finanzaufsicht und die Bekämpfung der Geldwäsche verschärft.

Der Krypto-Analyst Chad Steingraber bezeichnete diesen Schritt als einen der bisher größten Vorstöße zur Integration digitaler Vermögenswerte in die Mainstream-Finanzwelt.

Kryptofirmen könnten direkten Zugang zu Fed-Systemen erhalten

Die erste Durchführungsverordnung konzentriert sich auf die Beseitigung veralteter Vorschriften, die Fintech-Innovationen und die Einführung von Krypto verlangsamen.

Ein wesentlicher Teil des Plans sieht vor, dass die Federal Reserve prüft, wie Kryptofirmen und Nichtbanken-Finanzunternehmen auf Großhandelszahlungssysteme und „Masterkonten“ zugreifen können. Diese Konten ermöglichen es Unternehmen, Geld direkt über Systeme wie Fedwire zu überweisen, ohne auf traditionelle Banken angewiesen zu sein.

Für Unternehmen wie Kraken, Ripple und Anchorage Digital, die auf eine tiefere Integration in die US-Finanzinfrastruktur drängen, könnte das enorm sein.

Die Regierung gab den Regulierungsbehörden außerdem klare Fristen:

Innerhalb von drei Monaten müssen die Agenturen Regeln identifizieren, die das Fintech-Wachstum blockieren.

Innerhalb von sechs Monaten müssen sie damit beginnen, die Vorschriften zu vereinfachen und Eintrittsbarrieren abzubauen.

Befürworter sagen, dass der Schritt Stablecoin-Zahlungen, tokenisierte Finanzierungen und günstigere grenzüberschreitende Transaktionen beschleunigen könnte.

Second Order verschärft die Finanzüberwachung

Während die erste Verordnung Innovationen unterstützt, konzentriert sich die zweite auf eine strengere Finanzaufsicht.

Das Finanzministerium wurde gebeten, die Vorschriften des Bankgeheimnisgesetzes zu verschärfen und die Systeme zur Kundenidentifizierung zu verbessern. Banken werden außerdem aufgefordert, verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung, Menschenhandel und nicht registrierten Zahlungsplattformen zu überwachen.

Frühere Versionen des Vorschlags beinhalteten Berichten zufolge strenge Staatsbürgerschaftsprüfungen für alle Bankkonten, doch Bankengruppen lehnten die Idee entschieden ab und warnten, dass dies zu massiven Problemen für Online-Banking-Dienste führen würde.

Banken wehren sich gegen die Krypto-Expansion

Nicht alle sind mit den Veränderungen zufrieden.

Traditionelle Bankengruppen wie die Independent Community Bankers of America warnten davor, dass die Gewährung eines direkten Zugangs für Kryptounternehmen zum Federal Reserve-System die finanziellen Risiken erhöhen könnte.

Dennoch sehen viele in der Kryptobranche diese Anordnungen als eines der deutlichsten Anzeichen dafür, dass digitale Vermögenswerte immer mehr ins Zentrum des US-Finanzsystems rücken.

Wer nutzt hier den größtmöglichen Vorteil?

Die Reaktion der Community auf Trumps Fintech-Executive Orders war im gesamten Krypto-X-Bereich weitgehend optimistisch, insbesondere unter den $XRP-Befürwortern. Als Reaktion auf die Kommentare sagte Steingraber, dass die Aufträge viele der Komponenten umfassen, die zur Schließung der aktuellen Regulierungslücke für digitale Vermögenswerte erforderlich sind.

Darüber hinaus verwiesen viele Benutzer auch auf die frühere Zusammenarbeit von Ripple mit der Faster Payments Task Force der Federal Reserve und ihre neueren FedNow-bezogenen Integrationen, wobei viele glaubten, dass die Anordnungen letztendlich dazu beitragen könnten, die Rolle von $XRP in der US-Zahlungsinfrastruktur auszubauen.