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Gründer von Tudor Investment krönt Bitcoin als Top-Inflationsschutz und warnt vor Aktienblase

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cryptonewstrend.com
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Gründer von Tudor Investment krönt Bitcoin als Top-Inflationsschutz und warnt vor Aktienblase

Inhaltsverzeichnis Der renommierte milliardenschwere Hedgefonds-Manager Paul Tudor Jones hat Bitcoin zum stärksten derzeit verfügbaren Inflationsschutzmechanismus erklärt und ihn damit vor dem traditionellen sicheren Hafen Gold platziert. Gleichzeitig warnte er eindringlich vor der prekären Lage der amerikanischen Aktienmärkte. JUST IN: Der legendäre Investor Paul Tudor Jones sagt: „Bitcoin ist eindeutig der beste Inflationsschutz. Mehr als Gold, weil Bitcoin endlich ist.“ pic.twitter.com/BEj003gdvs – Bitcoin-Archiv (@BitcoinArchive) 28. April 2026 Die Legende des Makrohandels teilte diese Perspektiven während eines Auftritts im Podcast „Invest Like the Best“, der am 28. April 2026 veröffentlicht wurde. „Bitcoin ist eindeutig der beste Inflationsschutz, den es gibt – mehr als Gold“, erklärte Jones. Er führte diese Überlegenheit auf das mathematisch begrenzte Angebot von Bitcoin zurück. Während Gold seine verfügbare Menge durch jährliche Bergbauaktivitäten kontinuierlich erweitert, unterliegt Bitcoin einer absoluten Obergrenze für die Gesamtzahl der Münzen, die jemals geschaffen werden. Jones trat erstmals im Mai 2020 in den Bitcoin-Markt ein, als als Reaktion auf die Pandemiekrise beispiellose Konjunkturprogramme aufgelegt wurden. In dieser Zeit zog er Parallelen zwischen der Entwicklung von Bitcoin und Gold in den inflationären 1970er Jahren und positionierte es als entscheidenden Bestandteil seines inflationsorientierten Anlageansatzes. Der erfahrene Händler bezeichnete die Bitcoin-Rallye im Jahr 2020 als eine außergewöhnliche „Knockout“-Investitionsmöglichkeit. Laut CoinGecko-Marktdaten stieg die Kryptowährung im Laufe des Jahres um etwa 300 % und stieg bis zum 31. Dezember von etwa 7.000 US-Dollar auf fast 29.000 US-Dollar. Laut Jones ergeben sich solche verlockenden Handelsmöglichkeiten typischerweise in Zeiten aggressiver Geldexpansion durch Zentralbankinstitute und staatlicher Ausgabenprogramme, wodurch ein Umfeld entsteht, in dem inflationsempfindliche Vermögenswerte traditionelle Anlagen deutlich übertreffen. Allerdings räumte Jones gewisse Schwachstellen ein. Er identifizierte insbesondere Cybersicherheitsrisiken und die eventuelle Entwicklung der Quantencomputertechnologie als legitime langfristige Herausforderungen für Bitcoin als digitalen Wertaufbewahrungsmittel. Jones nahm hinsichtlich der Börsenaussichten eine entschieden pessimistische Haltung ein. Er schlug vor, dass der Kauf des S&P 500 auf dem derzeitigen Bewertungsniveau wahrscheinlich bedeutet, dass Anleger in den folgenden zehn Jahren mit negativen Renditen rechnen sollten. „Es wird wirklich schwer, von hier aus Geld zu verdienen“, warnte er. Er hob das Verhältnis der US-Aktienmarktkapitalisierung zum BIP hervor, das derzeit bei 252 % liegt. Aus historischer Sicht erreichte dieser Indikator während des Höhepunkts der Technologieblase im März 2000 270 %. Im Vergleich dazu lag sie 1929 bei etwa 65 % und stieg vor dem Absturz von 1987 auf etwa 85 % bis 90 %. „Wir sind in diesem Land eindeutig stark in Aktien verschuldet“, stellte Jones fest. Jones betonte, dass ein erheblicher Abschwung an den Aktienmärkten Folgen habe, die weit über einzelne Anlageverluste hinausgehen. Er stellte fest, dass etwa 10 % der Steuereinnahmen der Bundesregierung aus der Besteuerung von Kapitalerträgen stammen. Sollten die Märkte einen starken Rückgang verzeichnen, könnte diese Einnahmequelle vollständig verschwinden. „Man sieht, wie das Haushaltsdefizit explodiert. Man sieht, wie der Anleihenmarkt in Rauch aufgeht“, erklärte er. Darüber hinaus identifizierte Jones ein steigendes Aktienangebot als eine weitere potenzielle Herausforderung für die Aktienkurse. Zu erwartende Börsengänge großer Unternehmen wie SpaceX und Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz sowie abnehmende Aktienrückkaufprogramme von Unternehmen könnten zu einem Abwärtsdruck auf die Bewertungen führen. Bitcoin wurde zum Zeitpunkt der Berichterstattung bei 76.148 $ gehandelt, was einem Rückgang von 0,9 % in den letzten 24 Stunden entspricht.