US-Finanzaufsichtsbehörde enthüllt umfassende Überarbeitung der Vorschriften für digitale Vermögenswerte, die sich auf die Speicherung, Kapitalbeschaffung und digital repräsentierte Investitionen auswirken

Inhaltsverzeichnis Die SEC treibt die Entwicklung neuer Krypto-Regulierungsrichtlinien im Rahmen des Reg Crypto Framework voran. Landon Zinda, Berater des Vorsitzenden und leitender Berater der Crypto Task Force der SEC, erläuterte diese Entwicklungen auf dem Gipfeltreffen des Solana Policy Institute. In seinen Ausführungen ging es um die Broker-Dealer-Registrierung, Wege zur Mittelbeschaffung und die Tokenisierung. Die Agentur unternimmt Schritte, um Klarheit in den Bereich der digitalen Vermögenswerte zu bringen, ohne bisher formelle Vorschriften zu erlassen. Am Montag, den 13., veröffentlichte die Abteilung für Handel und Märkte der SEC neue Leitlinien zu Krypto-Wallets. In der Erklärung wurde klargestellt, wann Wallets, Schnittstellen und Frontends nicht als Broker-Dealer registriert werden müssen. Plattformen, die Benutzerentscheidungen lediglich an die Blockchain weiterleiten, fallen nicht unter diese Registrierungspflicht. Entscheidend ist, ob die Plattform eine transaktionsbasierte Vergütung erhält, die sie als Broker einstufen würde. Laut Zinda auf dem Solana Policy Institute Summit konzentrieren sich die Leitlinien auf Plattformen, die „als Werkzeuge für Benutzer fungieren, um ihre eigenen Entscheidungen umzusetzen“. Er wies darauf hin, dass diese Plattformen Nachrichten an die Blockchain weiterleiten, ohne eine Entschädigung zu leisten, die eine Broker-Klassifizierung auslöst. Diese Unterscheidung ist von zentraler Bedeutung dafür, wie die SEC die Grenze für die Registrierung zieht. Es bietet Entwicklern und Plattformbetreibern einen praktischen Rahmen zur Beurteilung ihrer Pflichten. Die Crypto Task Force der SEC besteht aus rund 15 engagierten Mitarbeitern, die an Regulierungswegen arbeiten. Die Gruppe hat mehrere Erklärungen abgegeben, in denen sie den Sicherheitsstatus verschiedener digitaler Vermögenswerte klarstellt. Zu ihrer Arbeit gehört auch die Anwendung des Howey-Tests, um festzustellen, wann Token als Wertpapiere gelten. Diese Analyse bleibt von zentraler Bedeutung für die Herangehensweise der SEC an die Klassifizierung von Krypto-Assets. Zinda wies darauf hin, dass der Ansatz der Task Force eher auf Mitarbeitererklärungen und Kommissionsinterpretationen als auf formellen Regeln beruhte. Es wird jedoch erwartet, dass in Zukunft eine formelle Regelung erfolgen wird. Die SEC stimmt sich auch mit dem Kongress und anderen Regulierungsbehörden, einschließlich der CFTC, ab. Diese Bemühungen zielen darauf ab, die Marktstruktur zu unterstützen und der Branche Flexibilität zu bieten. Reg Crypto zur Mittelbeschaffung ist eines der am meisten erwarteten Elemente des neuen Rahmenwerks der SEC. Das Konzept spiegelt weitgehend den von Kommissarin Hester Peirce seit langem vorgeschlagenen „sicheren Hafen“ wider. Ziel ist es, Krypto-Projekten einen klaren Weg für die Durchführung von Fundraising-Aktivitäten zu geben. Projekte würden schließlich so weit dezentralisiert, dass sie nicht mehr als Wertpapiere gelten. Zinda beschrieb, dass die Initiative Klarheit darüber schafft, wie Krypto-Projekte „Fundraising durchführen und schließlich dezentralisieren können“. Er fügte hinzu, dass die Dezentralisierung eine sinnvolle Schwelle erreicht, indem „wesentliche Managementbemühungen eingestellt werden“, woraufhin der Token möglicherweise nicht mehr die Kriterien des Howey-Tests erfüllt. Dies gibt Projekten ein definiertes Zeitfenster für den verantwortungsvollen Aufbau und Übergang. Es befasst sich mit einer der hartnäckigsten Unsicherheiten beim Sammeln von Krypto-Fundraising. Im Hinblick auf die Tokenisierung prüfen die Mitarbeiter der SEC Methoden zur Tokenisierung von Wertpapieren, die ähnliche Rechte wie traditionelle Aktien haben. Sie prüfen auch Token, die lediglich einen Wert ohne die damit verbundenen Rechte darstellen. Es wird eine Ausnahmeregelung für Innovationen geprüft, um den Handel mit tokenisierten Aktien auf automatisierten Market Makern zu ermöglichen. Dies könnte in bestimmten Fällen die Notwendigkeit einer herkömmlichen Börsen- oder Brokerregistrierung verringern. Der Kongress hat auch Anhörungen speziell zur Tokenisierung abgehalten, was ein wachsendes gesetzgeberisches Interesse zeigt. Der Clarity Act bleibt Teil der umfassenderen Gesetzgebungsbemühungen, die parallel zur Arbeit der SEC verfolgt werden. Zinda beschrieb seine Verabschiedung als „einen mühsamen, aber andauernden Prozess, der erhebliche Anstrengungen vieler Einzelpersonen im Kongress erfordert“. Der Regulierungsrahmen der SEC soll an dieser gesetzgeberischen Ausrichtung ausgerichtet sein.