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Das Beschäftigungswachstum in den USA übertrifft die Erwartungen, aber der Rückgang bei der Zahl der Beschäftigten hält an

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Das Beschäftigungswachstum in den USA übertrifft die Erwartungen, aber der Rückgang bei der Zahl der Beschäftigten hält an

Die US-Wirtschaft hat im April 115.000 Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft geschaffen und damit die Konsensprognose von 55.000 mehr als verdoppelt. Die Zahl stellt aber auch eine deutliche Verlangsamung gegenüber den 178.000 Neuzugängen im März dar.

Nach Angaben des Bureau of Labor Statistics blieb die Arbeitslosigkeit konstant bei 4,3 %.

Wo die Jobs tatsächlich gelandet sind

Gesundheitswesen, Transport und Einzelhandel waren die Haupttreiber der Zuwächse im April.

Der Privatsektorbericht von ADP wies auf 109.000 neue Arbeitsplätze hin, während die Erwartungen bei 99.000 lagen. Innerhalb der ADP-Daten liegen Bildungs- und Gesundheitsdienste mit 58.000 neuen Stellen an der Spitze. Im Baugewerbe entstanden 30.000 neue Arbeitsplätze. Auf der anderen Seite wurden im Handel und Transport 58.000 Stellen abgebaut.

Das Gesamtbild ist weniger rosig

Das Jahr 2025 markierte das langsamste Tempo des Beschäftigungswachstums im privaten Sektor seit 2003. Im gesamten Jahr wurden lediglich 398.000 private Arbeitsplätze geschaffen. Die Übeltäter waren die anhaltende Inflation, die geopolitische Unsicherheit und die allgemeine Zurückhaltung der Arbeitgeber, sich für eine Personalerweiterung einzusetzen.

Der Stellenbericht vom Dezember 2025 belief sich auf lediglich 50.000 neue Stellen und lag damit deutlich unter den Erwartungen. Der April-Wert von 115.000 sieht stark aus, auch weil die Basislinie so niedrig geworden ist.

Was das für Anleger bedeutet

Wenn der Arbeitsmarkt die Erwartungen übertrifft, hat die Federal Reserve weniger Dringlichkeit, die Zinsen zu senken. Zinssenkungen waren in der Vergangenheit ein Raketentreibstoff für Bitcoin und den breiteren Markt für digitale Vermögenswerte, da niedrigere Zinssätze Anleger auf der Suche nach Rendite weiter auf der Risikokurve drängen. Die Rekordüberschreitung im April war erheblich genug, um alle verbleibenden Wetten auf eine kurzfristige Zinssenkung zunichte zu machen.

Solange die Arbeitslosigkeit bei 4,3 % liegt und die Lohn- und Gehaltszahlen weiterhin überraschend positiv sind, hat die Zentralbank die Möglichkeit, an ihrer aktuellen Haltung festzuhalten. Die konstante Arbeitslosenquote von 4,3 % sowie der branchenweite Arbeitsplatzverlust von 58.000 Stellen im Handel und Transport deuten auf eine strukturelle Anspannung auf dem Arbeitsmarkt hin.

Das Beschäftigungswachstum in den USA übertrifft die Erwartungen, aber der Rückgang bei der Zahl der Beschäftigten hält an