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Die Venom Foundation führt die Gebührenverbrennung auf Protokollebene ein, um das Angebot an $VENOM zu reduzieren

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Die Venom Foundation führt die Gebührenverbrennung auf Protokollebene ein, um das Angebot an $VENOM zu reduzieren

Die Venom Foundation hat ein umfangreiches Protokoll-Upgrade angekündigt, das einen Gebührenverbrennungsmechanismus für den $VENOM-Token einführt, ein Schritt, der darauf abzielt, die Token-Versorgung enger an die tatsächliche Netzwerkaktivität zu koppeln. Im Rahmen des neuen Systems werden 50 Prozent der qualifizierten Netzwerkgebühren an eine unwiderrufliche Brennadresse gesendet und dauerhaft aus dem Verkehr gezogen.

Im Gegensatz zu einem Rückkaufprogramm, das von separaten Marktaktivitäten abhängt und oft außerhalb des Kernprotokolls angesiedelt ist, ist der Burn-Mechanismus von Venom direkt in das Netzwerk selbst integriert. Das bedeutet, dass jede berechtigte Transaktion automatisch die Regel auslöst, ohne dass ein manueller Eingriff oder eine diskretionäre Entscheidungsfindung erforderlich ist. Sobald Token verbrannt sind, können sie nicht wiederhergestellt werden.

Nach Angaben der Stiftung soll mit dem Entwurf ein transparenteres und nutzungsorientierteres Wirtschaftsmodell geschaffen werden. In der Praxis gilt: Je mehr Aktivität das Netzwerk sieht, desto mehr $VENOM wird aus dem Umlauf genommen. Eine langsamere Periode in der Kette würde natürlich zu einem geringeren Verbrauch führen, während eine geschäftigere Periode die Verringerung des Angebots beschleunigen würde. Im Laufe der Zeit entsteht dadurch eine Rückkopplungsschleife, in der die Token-Ökonomie die reale Netzwerknachfrage widerspiegelt und nicht nur die Marktstimmung oder externe Spekulationen.

Umfassenderes technisches Upgrade

Das Upgrade passt auch in die bestehende technische Architektur von Venom. Die Blockchain basiert auf dynamischem Sharding, einem System, das Ressourcen in Echtzeit neu zuweist, wenn sich die Nachfrage ändert. Nach Angaben der Stiftung trägt dies dazu bei, dass das Netzwerk auch bei stark steigender Nutzung einen hohen Durchsatz und niedrige Gebühren aufrechterhält. Das Gebührenverbrennungssystem fügt diesem Design nun eine monetäre Ebene hinzu, was bedeutet, dass eine höhere Aktivität sowohl die Netzwerkgebühren als auch die Menge der aus dem Angebot entfernten Token erhöhen könnte. Tatsächlich sollen sich die beiden Mechanismen gegenseitig unterstützen und nicht miteinander konkurrieren.

Christopher Louis Tsu, CEO der Venom Foundation, sagte, die Änderung spiegele die Bedeutung klarer und überprüfbarer Regeln für die Versorgung wider. Er sagte: „Jedes glaubwürdige Währungssystem hat eine Regel, die das Angebot an die Aktivität bindet. Die Gebührenverbrennung ist unsere Aufgabe. Es wandelt die Netzwerknutzung in eine dauerhafte Reduzierung des zirkulierenden Angebots um, nicht als Werbezyklus, sondern als Protokollregel, die jeder überprüfen kann. Für Unternehmen und langfristige Teilnehmer ist diese Art von Vorhersehbarkeit das, was eine zuverlässige Infrastruktur von Spekulation unterscheidet.“

Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Blockchain-Projekte zunehmend unter Druck stehen, nachzuweisen, dass ihre Token-Modelle langfristig nachhaltig sind. Insbesondere für Unternehmensanwender und institutionelle Teilnehmer reichen Geschwindigkeit und Sicherheit allein nicht mehr aus. Investoren und Bauherren prüfen auch, ob die Wirtschaftlichkeit einer Kette fünf oder zehn Jahre lang bestehen kann, insbesondere in einem Umfeld, in dem Richtlinien zur Token-Versorgung das Vertrauen ebenso stark beeinflussen können wie die technische Leistung.

Durch die Einbettung des Brennmechanismus auf Protokollebene positioniert Venom eindeutig $VENOM als mehr als nur einen Utility-Token. Die Stiftung vertritt offenbar die Auffassung, dass die Token-Knappheit durch die tatsächliche Nutzung des Netzwerks erreicht werden sollte und nicht durch vorübergehende Marketingbemühungen oder spekulative Liquiditätsprogramme. Diese Unterscheidung kann für Benutzer von Bedeutung sein, die vorhersehbare, regelbasierte Systeme gegenüber Modellen bevorzugen, die stark auf Diskretion angewiesen sind.

Die Venom Foundation sagte, dass die technische Umsetzung nun abgeschlossen sei. Weitere Details, einschließlich Prüfungsergebnisse, Parametereinstellungen und der Zeitplan für die Einführung, werden voraussichtlich in den kommenden Wochen über die offiziellen Kanäle der Stiftung veröffentlicht. Die Stiftung mit Sitz in Abu Dhabi konzentriert sich auf den Aufbau einer leistungsstarken Blockchain-Infrastruktur für Finanzdienstleistungen und Unternehmensanwendungen.

Es heißt, dass das Venom-Netzwerk auf Skalierbarkeit, Sicherheit und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften ausgelegt ist und dezentrale Anwendungen in den Bereichen DeFi, NFTs, Gaming und Unternehmensanwendungsfälle unterstützt. Das Netzwerk soll einen Durchsatz von bis zu 150.000 Transaktionen pro Sekunde, niedrige Gebühren und eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent bieten.

Mit dem kostenpflichtigen Upgrade fügt Venom seinem Blockchain-Design nun eine aggressivere Versorgungsmanagementebene hinzu. Ob dies zu einem sinnvollen Unterscheidungsmerkmal wird, wird wahrscheinlich davon abhängen, wie viele tatsächliche Aktivitäten das Netzwerk in den kommenden Monaten anziehen kann. Derzeit geht die Stiftung klar davon aus, dass die nutzungsbedingte Knappheit dazu beitragen wird, die langfristige Token-Ökonomie von $VENOM zu stärken.

Die Venom Foundation führt die Gebührenverbrennung auf Protokollebene ein, um das Angebot an $VENOM zu reduzieren