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Eine neue Erzählung für Bitcoin, die Bestand haben wird

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Eine neue Erzählung für Bitcoin, die Bestand haben wird

Diejenigen, die nach neuen Narrativen rund um Bitcoin suchen, werden so verzweifelt, dass sie an Wahnsinn grenzen. Ein beliebtes Krypto-Konto auf

Sarkastisch oder nicht (und ich bin nicht davon überzeugt, dass der Beitrag das war), wenn dies das ist, was Marktexperten propagieren, könnte sich Jamie Dimons Vergleich von Bitcoin mit „Haustiersteinen“ tatsächlich als wahr erweisen. Aber vielleicht ironischerweise trägt Herr Dimon dazu bei, die neue, dauerhafte Erzählung von Bitcoin zu schaffen, indem er es in die Strukturen des traditionellen Finanzwesens integriert. Bitcoin ist kein digitales Gold. Es handelt sich um einen digitalen Pfandwert. Die Frage ist, wie viel vom globalen Finanzsystem dadurch letztendlich besichert wird.

Wir sehen jeden Tag neue Beispiele: JPMorgan hat damit begonnen, seinen Kunden die Verwendung von Bitcoin-gebundenen Vermögenswerten und möglicherweise Bitcoin selbst als Sicherheit für Kredite zu ermöglichen. Morgan Stanley, BlackRock und andere integrieren das Bitcoin-Engagement auch in Kreditrahmen, strukturierte Produkte und Portfoliomargensysteme. Neue, günstigere ETFs und Privatkundenkonten, wie eines, das gerade von Charles Schwab angekündigt wurde, drängen Bitcoin weiter in den Mainstream. Andere Wall-Street-Firmen werden sicherlich folgen.

Aber die Rolle von Bitcoin in diesem System verändert sich. Im letzten Jahrzehnt wurden Bitcoin wechselnde Identitäten zugewiesen. Es wurde als Inflationsschutz, als Stellvertreter für globale Liquidität, als eine Form von digitalem Gold, als geopolitischer sicherer Hafen und in jüngster Zeit als Kernstück der institutionellen Akzeptanz beschrieben. Jede dieser Erzählungen schien an verschiedenen Stellen überzeugend zu sein. Doch im aktuellen Zyklus sind sie alle zusammengebrochen.

In diesem Zyklus fungiert Bitcoin nicht mehr als Absicherung in Zeiten von Marktstress, sondern verhält sich zunehmend wie eine unter Druck stehende Sicherheit, die den Liquiditätsrückgang durch erzwungenen Schuldenabbau verstärkt. In diesem Zusammenhang dämpft die institutionelle Übernahme die Volatilität nicht, sondern erhöht sie möglicherweise sogar.

Dieser Übergang bietet eine überzeugende Erklärung für die traurige Preisentwicklung von Bitcoin in letzter Zeit.

Wenn ein Vermögenswert zur Sicherheit wird, ändert sich sein Preisverhalten grundlegend. Es wird nicht mehr einfach gehalten; Es wird geliehen, ausgeliehen, erneut verpfändet und, was entscheidend ist, liquidiert. Dies führt zu einer reflexiven Dynamik, die auf traditionellen Märkten gut verstanden wird, bei Bitcoin jedoch unterschätzt wird. Wenn die Preise fallen, sinken die Werte der Sicherheiten. Wenn der Wert der Sicherheiten sinkt, werden Nachschussforderungen ausgelöst. Wenn Margin Calls ausgelöst werden, kommt es zum Zwangsverkauf. Durch den Verkauf sinken die Preise noch weiter, wodurch eine Rückkopplungsschleife entsteht.

Genau so verhalten sich besicherte Systeme bei Aktien, Immobilien und Rohstoffen. Bitcoin tritt nun in dasselbe Regime ein.

Das eigentliche Narrativ für Bitcoin ist also, dass es sich zum weltweit ersten global gehandelten, neutralen und programmierbaren Sicherheitenwert entwickelt. Es ist der Kanarienvogel im Kohlebergwerk; ein Vermögenswert mit hoher Laufzeit und ohne Cashflow, der äußerst empfindlich auf die Liquiditätsbedingungen reagiert.

In der Praxis bedeutet dieses neue Narrativ, dass sich Bitcoin wie ein gehebeltes Barometer für die globale Risikobereitschaft verhält. Wenn die Liquidität deutlich zunimmt, kann Bitcoin eine deutliche Outperformance erzielen. Aber wenn die Liquidität knapper wird – und sei es auch nur geringfügig –, bricht sie tendenziell zuerst zusammen. In mehreren jüngsten Rückgängen hat Bitcoin dazu geführt, dass die Aktienkurse um Tage oder sogar Wochen gefallen sind, und fungierte dabei weniger als Schutz als vielmehr als Vorwärtsindikator für Stress.

Der massive Rückgang von Bitcoin in den letzten fünf Monaten erfolgte vor einem makroökonomischen Hintergrund, der ihn hätte unterstützen sollen: Die Inflation blieb hoch, die globale Liquidität hat sich stabilisiert und begann zu wachsen, geopolitische Spannungen bestehen fort und traditionelle Märkte – vom S&P 500 bis hin zu Gold – haben sich bis vor Kurzem stark entwickelt. Wenn Bitcoin sinnvoll an eine dieser Kräfte gebunden wäre, hätte es entsprechend reagieren müssen. Das war nicht der Fall.

Vor einigen Wochen, als die Aktienkurse von ihren Höchstständen fielen, verwiesen die Leute auf das stabile Preisverhalten von Bitcoin als Beweis für seine Absicherungsfähigkeit. Es ist in fünf Monaten um 50 % gesunken; Es handelt sich nicht um eine Absicherung für irgendetwas, es hat lediglich den Auslöschungsprozess vorangetrieben.

Auch andere populäre Narrative funktionieren nicht. Betrachten Sie den viel zitierten Zusammenhang zwischen Bitcoin und der globalen M2-Geldmenge. Während es Phasen gab, in denen Bitcoin scheinbar der Geldmenge folgte, erwies sich die Beziehung als äußerst instabil und wechselte innerhalb desselben Zyklus von stark positiv zu stark negativ.

Die gleiche Inkonsistenz tritt beim Vergleich von Bitcoin mit traditionellen Vermögenswerten auf. Langfristige Daten zeigen, dass die Korrelation von Bitcoin sowohl mit Gold als auch mit Aktien trotz vorübergehender Spitzen während bestimmter Marktregime über längere Zeiträume tendenziell nahe Null liegt. Neuere Daten verstärken diese Instabilität. Die Korrelation von Bitcoin mit Gold ist zeitweise stark negativ geworden und fiel bis auf -0,9, was nicht nur auf Unabhängigkeit, sondern auf völlige Divergenz hinweist. In der Zwischenzeit

Eine neue Erzählung für Bitcoin, die Bestand haben wird